Führerschein Anfälle

Besorgte, Montag, 24.05.2021, 17:35 (vor 117 Tagen)

Hallo, eine Freundin hatte in den letzten 8 Monaten 4 Grand mal anfälle. Außer den ersten hatte sie alle früh morgens vor dem aufwachen.
Sie ist Beruflich auf ihren Führerschein angewiesen. Wie verläuft das wenn sie zum Arzt geht und eine Medikamentöse Therapie beginnt, wird der Führerschein abgenommen? Also meldet der Arzt es der Behörde oder ist es nur eine Empfehlung an den Patienten?
Und kennt sich jemand mit solchen Anfällen im regelmäßigen Abstand von 10-13 Wochen aus?
Vielen lieben Dank für alle Antworten. Wir haben vorher nie Erfahrungen mit solchen Anfällen gemacht und kennen auch niemandem im Bekanntenkreis der davon betroffen ist. Liebe grüße

Führerschein Anfälle

Dennis, Montag, 24.05.2021, 19:28 (vor 117 Tagen) @ Besorgte

Nabend "Besorgte" & Frohe Pfingsten an Alle :-D

will ja nicht unhöflich sein das ich dir keine Direkte antwort darauf gebe.
Aber nimm am Besten oben rechts das kleine Fenster "Suche" und Tippe da mal " Führerschein" ein 1700 Einträge sollten reichen ^^.

Da steht schon das Aktuellste von uns zu dem Thema drin auf der 1. Seite.

Gruß Dennis

Führerschein Anfälle

Besorgte, Montag, 24.05.2021, 22:56 (vor 117 Tagen) @ Dennis

Oh okay tut mir leid das habe ich nicht gesehen. Vielen Dank ich werde dort nach schauen. Liebe grüße

Führerschein Anfälle

Dennis, Dienstag, 25.05.2021, 14:04 (vor 117 Tagen) @ Besorgte

Alles gut am 1. Tag im Forum kann man noch nicht alles wissen :-)

Gruß Dennis

Führerschein Anfälle

dieter, Mittwoch, 26.05.2021, 11:11 (vor 116 Tagen) @ Besorgte
bearbeitet von dieter, Mittwoch, 26.05.2021, 12:15

Hallo, eine Freundin hatte in den letzten 8 Monaten 4 Grand mal anfälle. Außer den ersten hatte sie alle früh morgens vor dem aufwachen.
Sie ist Beruflich auf ihren Führerschein angewiesen. Wie verläuft das wenn sie zum Arzt geht und eine Medikamentöse Therapie beginnt, wird der Führerschein abgenommen? Also meldet der Arzt es der Behörde oder ist es nur eine Empfehlung an den Patienten?

Hallo Besorgte,
ich habe auch generalisierte Aufwachanfälle. Ich wurde medikamentös eingestellt und wurde damals für 3 Jahre strengstens Überwacht und hatte in dieser Zeit Fahrverbot. Da ich nach dieser Zeit von 2 unabhängigen Epileptologen bestätigt bekan, dass ich die Anfälle zwischen 4 und 8 Uhr bekam und sonst eine garantierte Anfallsfreiheit habe, durfte ich wieder fahren. das alles wurde vom Arzt strenstens und vertraulich überwacht. Ich hatte 50 Jahre keinerlei Probleme mit meiner Epilepsie beim Autofahren. Relmäßige Arztkontrolle war aber nötig, auch ein unbedingtes Verantwortungsgefühl war sehr wichtig. Der Arzt ist nicht verpflichtet die Epilepsie der Behörde zu melden, aber er muß unbedingt auf die Vertraulichkeit seines Patienten hoffen. Sonst ist auch er (bei einem Unfal) mitschuldig.
Man muuß aber auch berücksichtigen, dass die Arbeitsbedingungen wesentlich besser waren als heute. Das alles ist aber nur mein Fall, bei Anderen kann es ganz anders sein. Dazu kommt noch, dass das damalige Arbeitsklima wesentlich besser war als heutige. Auf jeden Fall empfehle ich Dir ein ausführliches, vertrauliches Gespräch mit Deinem Epileptologen.
Lieber Gruß
Dieter

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