Abhängigkeit von immer mehr Medikamenten: was tun?

kujessu, Samstag, 19.02.2022, 10:34 (vor 91 Tagen)

Leute, ich habe Epilepsie, die angeblich mit meinem Hirntumor zusammenhängt (mittlerweile glaube ich das nicht mehr, denn auch ein anderer Grund ist naheliegend, und durch Behandlungen und Veränderungen des Tumors hat sich nie an der Epilepsie was zum Positiven verändert, die Epilepsie wurde immer nur stärker).

Es wurden mir zuerst Levetiracetam 750 2 mal am Tag verschrieben. Dann, als das nicht ausreichte: 1000 mg Levetiracetam 2mal am Tag. Dann, als ich nicht mehr aushielt, erhöhte ich die Dosis selbstständig auf 1000 mg 3mal am Tag. Aber auch das war nicht alles: man musste mir nach einiger Zeit noch 100mg (später 150 mg) am Tag Prägabalin und 200 mg am Tag Vimpat verschreiben. Vor kurzem reichte meinem Junkie-Gehirn auch das nicht aus: plötzlich konnte ich beim Aufstehen nicht mehr den Mund aufmachen und musste davor schreien. Mittlerweile bin ich am Verzweifeln.

Hat das jemand das schon gehabt? Wenn ja, was hat auf DAUER geholfen?

Und habt ihr schon mal Erfahrungen mit nachhaltiger Reduzierung der Dosis von Medikamenten? Wenn ja, welche Erfahrungen? Ich wäre froh, alle möglichen Antworten zu diesem Thema zu lesen...

Abhängigkeit von immer mehr Medikamenten: was tun?

Dennis, Sonntag, 20.02.2022, 11:26 (vor 90 Tagen) @ kujessu

Hi kujessu,

Hört sich schon krass an.
Also ich bin bei 2er combi 1500 - 0 - 1500 levetiracetam & 350 - 0 - 350 Lamotrigin anfallsfrei.

Aber jetzt mal zu dir ist dein Tumor schon mal behandelt worden ( weg operiert ) ??
Ich habe jemanden kennen gelernt in der Reha in Betel - der hatte alles durch selbst 4er Combo mit medikamenten und war nicht anfallfrei.
Er hatte sich die OP für den schluss aufgehoben als letzte lösung, leider habe ich den ausgang der gheschicht nicht mitbekommen.
Ist ja auch mit Risiken verbunden so eine OP und ganze genesenheit ist auch nicht vorrausgesetzt.
Wird dann auch mit medikamenten weiter behandelt nach der OP wenn anfallsfreiheit nicht vorliegt.

Falls Du noch nicht Operiert wurdest, würde ich mal Epilepsie Zentrum aufsuchen kann Bonn und Bethel empfehlen - die haben es bei mir geschafft.

Zu deiner Frage "Reduzierung der Dosis von Medikamenten?" habe ich bisher nur ausschleichen eines medikaments und umstellen aus andere als erfahrung nicht immer nur noch andere dazu.

Gruß Dennis

Abhängigkeit von immer mehr Medikamenten: was tun?

Herr Hajrizaj, Freitag, 01.04.2022, 22:04 (vor 49 Tagen) @ kujessu
bearbeitet von Marienkäfer, Montag, 11.04.2022, 15:10

Hallo kujessu,

ich möchte dir hierzu gerne helfen und hoffe ich kann das mit unsere neueste erkenntniss.
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Oder Besuche meine Homepage, dort findest du meine direkte durchwahl.

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Liebe Grüße
Herr Hajrizaj

Herr Hajrizaj - betreibt werbung

Dennis, Samstag, 02.04.2022, 18:55 (vor 48 Tagen) @ Herr Hajrizaj
bearbeitet von Marienkäfer, Montag, 11.04.2022, 15:11

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Herr Hajrizaj

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