Alternative zur Kombi Lamotrigin und Levetiracetam

LenaNie, Samstag, 08.10.2022, 20:03 (vor 52 Tagen)

Guten Abend,
ich freue mich, dieses Forum gefunden zu haben und bin sehr dankbar, euch kennenlernen zu dürfen.

Vorab vielleicht ein paar Infos zu meiner Epi-Geschichte:

Ich heiße Lena, bin 31 Jahre alt und litt bereits in meiner Kindheit und Jugend unter Migräne und Kopfschmerzen. Anfang 2018 erlitt ich dann ganz unerwartet einen ersten epileptischen Anfall. Dieser äußerte sich als Grand-Mal-Anfall 1 Stunde nach dem Aufwachen, begünstigt durch Schlafmangel bzw. die Änderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus.

Nach mehreren Untersuchungen in einem Epilepsiezentrum und bei der Neurologin wurde die Diagnose „Idiopathische generalisierte Epilepsie“ gestellt. Daraufhin wurde ich auf Lamotrigin eingestellt.

Seitdem ist es jedoch weiterhin so, dass ich einmal jährlich einen oben beschriebenen Anfall erleide, immer in Verbindung mit dem Schlaf-Wach-Rythmus, der sich im Alltag, trotz größter Bemühung, aber leider auch nicht immer regulieren lässt.

In diesem Jahr kam es leider bereits zu 2 Anfällen. Daraufhin ging ich im August zu meiner Neurologin, die zusätzlich die Kombination mit Levetiracetam veranlasste.

Bis jetzt kam es zu keinem Anfall mehr, aber es sind deutliche psychische Persönlichkeitsveränderungen zu beobachten. Diese äußern sich durch Gereiztheit, aggressiven Verhaltensweisen und Depressivität und stellen sowohl für mich, als auch für mein Umfeld eine enorme Belastung da.

Als ich meiner Neurologin diese Nebenwirkung schilderte, empfahl sie mir den Versuch, Vitamin B6 einzunehmen. Dies habe positive Auswirkung auf die Psyche und könnte ggf. eine Unterstützung sein.

Leider verändert sich trotzdem nichts. Eher ist es so, dass die Nebenwirkungen sich verstärken.
Da ich im gebärfähigen Alter bin und mir den Kinderwunsch offen lassen möchte, habe ich mich bereits im Internet und Fachartikeln schlau gemacht, um Alternativen zu finden. Meine Neurologin sagte bereits, dass die gängigen Alternativen (Valproat und Topiramat) mit einer höheren Fehlbildungsrate einhergehen können. Diesem Risiko möchte ich mich ungerne aussetzen, daher ist meine Hoffnung, dass ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.
Kennt ihr eine alternative Medikation oder Behandlung, die in meiner Situation angewendet werden könnte?

Entschuldigt bitte meine ausführliche Schilderung

Alternative zur Kombi Lamotrigin und Levetiracetam

schaf050, Sonntag, 09.10.2022, 22:41 (vor 51 Tagen) @ LenaNie

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Vorab vielleicht ein paar Infos zu meiner Epi-Geschichte:

Ich heiße Lena, bin 31 Jahre alt und litt bereits in meiner Kindheit und Jugend unter Migräne und Kopfschmerzen. Anfang 2018 erlitt ich dann ganz unerwartet einen ersten epileptischen Anfall. Dieser äußerte sich als Grand-Mal-Anfall 1 Stunde nach dem Aufwachen, begünstigt durch Schlafmangel bzw. die Änderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus.

Nach mehreren Untersuchungen in einem Epilepsiezentrum und bei der Neurologin wurde die Diagnose „Idiopathische generalisierte Epilepsie“ gestellt. Daraufhin wurde ich auf Lamotrigin eingestellt.

Seitdem ist es jedoch weiterhin so, dass ich einmal jährlich einen oben beschriebenen Anfall erleide, immer in Verbindung mit dem Schlaf-Wach-Rythmus, der sich im Alltag, trotz größter Bemühung, aber leider auch nicht immer regulieren lässt.

In diesem Jahr kam es leider bereits zu 2 Anfällen. Daraufhin ging ich im August zu meiner Neurologin, die zusätzlich die Kombination mit Levetiracetam veranlasste.

Bis jetzt kam es zu keinem Anfall mehr, aber es sind deutliche psychische Persönlichkeitsveränderungen zu beobachten. Diese äußern sich durch Gereiztheit, aggressiven Verhaltensweisen und Depressivität und stellen sowohl für mich, als auch für mein Umfeld eine enorme Belastung da.

Als ich meiner Neurologin diese Nebenwirkung schilderte, empfahl sie mir den Versuch, Vitamin B6 einzunehmen. Dies habe positive Auswirkung auf die Psyche und könnte ggf. eine Unterstützung sein.

Leider verändert sich trotzdem nichts. Eher ist es so, dass die Nebenwirkungen sich verstärken.
Da ich im gebärfähigen Alter bin und mir den Kinderwunsch offen lassen möchte, habe ich mich bereits im Internet und Fachartikeln schlau gemacht, um Alternativen zu finden. Meine Neurologin sagte bereits, dass die gängigen Alternativen (Valproat und Topiramat) mit einer höheren Fehlbildungsrate einhergehen können. Diesem Risiko möchte ich mich ungerne aussetzen, daher ist meine Hoffnung, dass ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.
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Alternative zur Kombi Lamotrigin und Levetiracetam

schaf050, Sonntag, 09.10.2022, 22:47 (vor 51 Tagen) @ schaf050

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Ich heiße Lena, bin 31 Jahre alt und litt bereits in meiner Kindheit und Jugend unter Migräne und Kopfschmerzen. Anfang 2018 erlitt ich dann ganz unerwartet einen ersten epileptischen Anfall. Dieser äußerte sich als Grand-Mal-Anfall 1 Stunde nach dem Aufwachen, begünstigt durch Schlafmangel bzw. die Änderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus.

Nach mehreren Untersuchungen in einem Epilepsiezentrum und bei der Neurologin wurde die Diagnose „Idiopathische generalisierte Epilepsie“ gestellt. Daraufhin wurde ich auf Lamotrigin eingestellt.

Seitdem ist es jedoch weiterhin so, dass ich einmal jährlich einen oben beschriebenen Anfall erleide, immer in Verbindung mit dem Schlaf-Wach-Rythmus, der sich im Alltag, trotz größter Bemühung, aber leider auch nicht immer regulieren lässt.

In diesem Jahr kam es leider bereits zu 2 Anfällen. Daraufhin ging ich im August zu meiner Neurologin, die zusätzlich die Kombination mit Levetiracetam veranlasste.

Bis jetzt kam es zu keinem Anfall mehr, aber es sind deutliche psychische Persönlichkeitsveränderungen zu beobachten. Diese äußern sich durch Gereiztheit, aggressiven Verhaltensweisen und Depressivität und stellen sowohl für mich, als auch für mein Umfeld eine enorme Belastung da.

Als ich meiner Neurologin diese Nebenwirkung schilderte, empfahl sie mir den Versuch, Vitamin B6 einzunehmen. Dies habe positive Auswirkung auf die Psyche und könnte ggf. eine Unterstützung sein.

Leider verändert sich trotzdem nichts. Eher ist es so, dass die Nebenwirkungen sich verstärken.
Da ich im gebärfähigen Alter bin und mir den Kinderwunsch offen lassen möchte, habe ich mich bereits im Internet und Fachartikeln schlau gemacht, um Alternativen zu finden. Meine Neurologin sagte bereits, dass die gängigen Alternativen (Valproat und Topiramat) mit einer höheren Fehlbildungsrate einhergehen können. Diesem Risiko möchte ich mich ungerne aussetzen, daher ist meine Hoffnung, dass ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.
Kennt ihr eine alternative Medikation oder Behandlung, die in meiner Situation angewendet werden könnte?

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Hi Lena, ich war vor kurzem bei dem Tag der Epilepsie in Dresden. Dort war auch ein längerer Beitrag zum Thema Epilepsie und Kinderwunsch. Ich kann Dir wirklich nur den Tipp geben, zu Spezialisten bzw. Epileptologen oder guten Neurologen zu gehen. Die haben die nötigen Kenntnisse um solche Fragen zu beantworten. Auf alle Fälle habe ich es so verstanden, dass Epilepsie kein Grund ist keine Kinder in die Welt zu setzen...man muss sich nur von Fachleuten beraten lassen. LG Michael

Alternative zur Kombi Lamotrigin und Levetiracetam

Bashkim, Mittwoch, 23.11.2022, 15:15 (vor 7 Tagen) @ LenaNie

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Ich heiße Lena, bin 31 Jahre alt und litt bereits in meiner Kindheit und Jugend unter Migräne und Kopfschmerzen. Anfang 2018 erlitt ich dann ganz unerwartet einen ersten epileptischen Anfall. Dieser äußerte sich als Grand-Mal-Anfall 1 Stunde nach dem Aufwachen, begünstigt durch Schlafmangel bzw. die Änderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus.

Nach mehreren Untersuchungen in einem Epilepsiezentrum und bei der Neurologin wurde die Diagnose „Idiopathische generalisierte Epilepsie“ gestellt. Daraufhin wurde ich auf Lamotrigin eingestellt.

Seitdem ist es jedoch weiterhin so, dass ich einmal jährlich einen oben beschriebenen Anfall erleide, immer in Verbindung mit dem Schlaf-Wach-Rythmus, der sich im Alltag, trotz größter Bemühung, aber leider auch nicht immer regulieren lässt.

In diesem Jahr kam es leider bereits zu 2 Anfällen. Daraufhin ging ich im August zu meiner Neurologin, die zusätzlich die Kombination mit Levetiracetam veranlasste.

Bis jetzt kam es zu keinem Anfall mehr, aber es sind deutliche psychische Persönlichkeitsveränderungen zu beobachten. Diese äußern sich durch Gereiztheit, aggressiven Verhaltensweisen und Depressivität und stellen sowohl für mich, als auch für mein Umfeld eine enorme Belastung da.

Als ich meiner Neurologin diese Nebenwirkung schilderte, empfahl sie mir den Versuch, Vitamin B6 einzunehmen. Dies habe positive Auswirkung auf die Psyche und könnte ggf. eine Unterstützung sein.

Leider verändert sich trotzdem nichts. Eher ist es so, dass die Nebenwirkungen sich verstärken.
Da ich im gebärfähigen Alter bin und mir den Kinderwunsch offen lassen möchte, habe ich mich bereits im Internet und Fachartikeln schlau gemacht, um Alternativen zu finden. Meine Neurologin sagte bereits, dass die gängigen Alternativen (Valproat und Topiramat) mit einer höheren Fehlbildungsrate einhergehen können. Diesem Risiko möchte ich mich ungerne aussetzen, daher ist meine Hoffnung, dass ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.
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Bashkim, Mittwoch, 23.11.2022, 15:16 (vor 7 Tagen) @ Bashkim

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Nach mehreren Untersuchungen in einem Epilepsiezentrum und bei der Neurologin wurde die Diagnose „Idiopathische generalisierte Epilepsie“ gestellt. Daraufhin wurde ich auf Lamotrigin eingestellt.

Seitdem ist es jedoch weiterhin so, dass ich einmal jährlich einen oben beschriebenen Anfall erleide, immer in Verbindung mit dem Schlaf-Wach-Rythmus, der sich im Alltag, trotz größter Bemühung, aber leider auch nicht immer regulieren lässt.

In diesem Jahr kam es leider bereits zu 2 Anfällen. Daraufhin ging ich im August zu meiner Neurologin, die zusätzlich die Kombination mit Levetiracetam veranlasste.

Bis jetzt kam es zu keinem Anfall mehr, aber es sind deutliche psychische Persönlichkeitsveränderungen zu beobachten. Diese äußern sich durch Gereiztheit, aggressiven Verhaltensweisen und Depressivität und stellen sowohl für mich, als auch für mein Umfeld eine enorme Belastung da.

Als ich meiner Neurologin diese Nebenwirkung schilderte, empfahl sie mir den Versuch, Vitamin B6 einzunehmen. Dies habe positive Auswirkung auf die Psyche und könnte ggf. eine Unterstützung sein.

Leider verändert sich trotzdem nichts. Eher ist es so, dass die Nebenwirkungen sich verstärken.
Da ich im gebärfähigen Alter bin und mir den Kinderwunsch offen lassen möchte, habe ich mich bereits im Internet und Fachartikeln schlau gemacht, um Alternativen zu finden. Meine Neurologin sagte bereits, dass die gängigen Alternativen (Valproat und Topiramat) mit einer höheren Fehlbildungsrate einhergehen können. Diesem Risiko möchte ich mich ungerne aussetzen, daher ist meine Hoffnung, dass ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.
Kennt ihr eine alternative Medikation oder Behandlung, die in meiner Situation angewendet werden könnte?

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Bashkim, Mittwoch, 23.11.2022, 15:18 (vor 7 Tagen) @ Bashkim

Guten Abend,
ich freue mich, dieses Forum gefunden zu haben und bin sehr dankbar, euch kennenlernen zu dürfen.

Vorab vielleicht ein paar Infos zu meiner Epi-Geschichte:

Ich heiße Lena, bin 31 Jahre alt und litt bereits in meiner Kindheit und Jugend unter Migräne und Kopfschmerzen. Anfang 2018 erlitt ich dann ganz unerwartet einen ersten epileptischen Anfall. Dieser äußerte sich als Grand-Mal-Anfall 1 Stunde nach dem Aufwachen, begünstigt durch Schlafmangel bzw. die Änderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus.

Nach mehreren Untersuchungen in einem Epilepsiezentrum und bei der Neurologin wurde die Diagnose „Idiopathische generalisierte Epilepsie“ gestellt. Daraufhin wurde ich auf Lamotrigin eingestellt.

Seitdem ist es jedoch weiterhin so, dass ich einmal jährlich einen oben beschriebenen Anfall erleide, immer in Verbindung mit dem Schlaf-Wach-Rythmus, der sich im Alltag, trotz größter Bemühung, aber leider auch nicht immer regulieren lässt.

In diesem Jahr kam es leider bereits zu 2 Anfällen. Daraufhin ging ich im August zu meiner Neurologin, die zusätzlich die Kombination mit Levetiracetam veranlasste.

Bis jetzt kam es zu keinem Anfall mehr, aber es sind deutliche psychische Persönlichkeitsveränderungen zu beobachten. Diese äußern sich durch Gereiztheit, aggressiven Verhaltensweisen und Depressivität und stellen sowohl für mich, als auch für mein Umfeld eine enorme Belastung da.

Als ich meiner Neurologin diese Nebenwirkung schilderte, empfahl sie mir den Versuch, Vitamin B6 einzunehmen. Dies habe positive Auswirkung auf die Psyche und könnte ggf. eine Unterstützung sein.

Leider verändert sich trotzdem nichts. Eher ist es so, dass die Nebenwirkungen sich verstärken.
Da ich im gebärfähigen Alter bin und mir den Kinderwunsch offen lassen möchte, habe ich mich bereits im Internet und Fachartikeln schlau gemacht, um Alternativen zu finden. Meine Neurologin sagte bereits, dass die gängigen Alternativen (Valproat und Topiramat) mit einer höheren Fehlbildungsrate einhergehen können. Diesem Risiko möchte ich mich ungerne aussetzen, daher ist meine Hoffnung, dass ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.
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Alternative zur Kombi Lamotrigin und Levetiracetam

Dennis, Mittwoch, 23.11.2022, 16:51 (vor 7 Tagen) @ Bashkim

Nabend Lena,

Also ich habe die Selben Medikamente in einer Kombie Therapie nur bei den Nebenwirkungen von Levetiracetam sind die Nebenwirkungen mit Wut ausbrüchen und Agressivität noch vertretbar und mit Sport & Endspannung gut auszugleichen, die müdigkeit,benommenheit und vergesslichkeit machen mir mehr zu schaffen.

Da ich schon sehr hoch eingestellt bin, ist bei mir mal " Vimpat " ins gespräch gekommen falls anfallfreiheit nicht mehr gegeben sei oder Nebenwirkungen nicht mehr zu ertragen sind.

Nur das Problem bei der Sache ist ja das Jeder anders auf die Medikamente Reagiert,
Die Frage mit anderen Medikamenten solltest du lieber das Epilepsiezentrum/Nerologin stellen.

Gruß Dennis

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