Medikamentenumstellung wegen Psyche

Leen158, Friday, 08.11.2024, 18:06 (vor 524 Tagen)

Guten Abend,
Mir geht es psychisch wahnsinnig schlecht und ich überlege von Levetiracetam auf ein anderes Medikament umzustellen (angeblich oder scheinbar die einzige Alternative, Lamotrigin (bin eine Frau, 26 Jahre), wie dem auch sei. Ich habe jetzt seit knapp 1,5 Jahren meinen Führerschein wieder und darf Autofahren, weil ich anfallsfrei bin.
Wie geht so eine Medikamentenumstellung? ist es möglich dafür in einem Epilepsiezentrum zur Überwachung zu bleiben oder sogar ratsam? Wenn ja wie lang würde das dann circa in Anspruch nehmen? Kennt jemand ein gutes Zentrum dafür?

Medikamentenumstellung wegen Psyche

Anton, Saturday, 09.11.2024, 14:06 (vor 523 Tagen) @ Leen158

Hallo,

dir ist bewusst, dass wir hier nur Patienten sind, die sich untereinander austauschen. Ich nehme auch Levetiracetam und weiß, dass das Mittel an die Psyche geht. Ich weiß auch von anderen Patienten, die durch Levetiracetam starke kognitive Einschränkungen hatten. Von allen weiß ich, dass sie mit dem Nachfolgepräparat von Levetiracetam, nämlich Brivaracetam, besser gefahren sind. Es hat bei einigen reine Wunder bewirkt.

Lamotrigin kenne ich gar nicht. Ich weiß nur, dass es gut für die Psyche sein soll. Und es hätte den Vorteil für den Fall, dass Du Nachwuchs haben möchtest, Du nicht noch einmal umstellen müsstest. Ich würde auf jeden Fall den Neurologen auf Brivaracetam ansprechen. Eventuell verordnet er dir auch einen Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik, verschreibt dir ein Antidepressivum oder ambulante Psychotherapie. Ich wünsche gute Besserung!

Viele Grüße
Anton

Mein Profil habe ich neu geordnet, dort findest Du auch Info zu Levetiracetam

--
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Bitte wenden Sie sich an ihren Neurologen!

Weitere Beiträge finden Sie in meinem Profil!
Bitte auf "Anton" auf der Kopfleiste klicken.

Medikamentenumstellung wegen Psyche

jonni, Magdeburg, Tuesday, 17.12.2024, 11:59 (vor 485 Tagen) @ Leen158

Guten Abend,
Mir geht es psychisch wahnsinnig schlecht und ich überlege von Levetiracetam auf ein anderes Medikament umzustellen (angeblich oder scheinbar die einzige Alternative, Lamotrigin (bin eine Frau, 26 Jahre), wie dem auch sei. Ich habe jetzt seit knapp 1,5 Jahren meinen Führerschein wieder und darf Autofahren, weil ich anfallsfrei bin.
Wie geht so eine Medikamentenumstellung? ist es möglich dafür in einem Epilepsiezentrum zur Überwachung zu bleiben oder sogar ratsam? Wenn ja wie lang würde das dann circa in Anspruch nehmen? Kennt jemand ein gutes Zentrum dafür?

Hallo,
Mit so einem Psychopharmaka bekomme ich auch eine Sorte (Mirtazapin gegen Antidepressiva). Ich hatte auch mächtig Probleme mit der
Krankheit und bin dann auch freiwillig in eine Psychatrie einweisen lassen und hat super geholfen, jetzt bleibe ich auch noch bei der
Psychologin in Behandlung. Ich nehme auch bestimmt weiterhin die Medizin und kann auch nicht dagegen sagen.
Ps. Ich hoffe das ich hier im richtigen Thema gelandet bin, ich bin noch neu in dem Programm, helfen tut so ein schreiben immer.
Gruß jonni