Zwischen Notfall, E-Mail-Filter und Portal-Täuschung

KaMa01, Wednesday, 15.04.2026, 18:30 (vor 26 Tagen)
bearbeitet von KaMa01, Wednesday, 15.04.2026, 18:52

Hallo zusammen, ich möchte meine Erfahrungen mit der digitalen Arzt-Patienten-Kommunikation teilen möglicherweise könnt ihr mich bei Petitionen unterstützen.

Erfahrungsbericht 1: Das "Ausfiltern" durch den Arzt
Oktober 2023 hatte ich massive Anfallsserien. Mein behandelnder Epileptologe (Uni-Klinik) las meine Mails nicht. Später kam heraus: Er filtert meine E-Mail-Adresse technisch so, dass meine Nachrichten direkt gelöscht werden. Er gab offen zu, auch Briefpost nach Länge zu sortieren und vieles nicht zu lesen.In einer späteren Situation mit massiven Kopfschmerzen (V.a. Antikonvulsiva-Intoxikation) blieb ich 7 Tage ohne Antwort und musste den Arzt in seiner Mittagspause abpassen, um Hilfe zu erhalten, das Beschwerdemanagement bagatellisierte dies als Migräne und Spannungskopfschmerzen.

Erfahrungsbericht 2: Das Notaufnahme-Dilemma
Karfreitag 2026: 20 fokale Anfälle an einem Tag. Die Notaufnahme verweigerte eine telefonische Beratung („grob fahrlässig“), während das Beschwerdemanagement behauptet, „akut“ sei ein Zustand nur bei nötiger sofortiger Intervention. Ich saß in der Falle: Ein Weg in die ZNA war physisch unmöglich (Bedarf an Ruhe/Liegen), zu Hause fehlte die ärztliche Überwachung. An Notfallmedikamente (Buccolam) traute ich mich als Erstanwenderin allein nicht heran.

​Systemfehler Patientenportal & TI-Messenger
Die Klinik zwingt Patienten in ein Portal, das Selbstbestimmung nur vorgaukelt: Man soll Akten für einzelne Ärzte freigeben, im Hintergrund heißt es aber vom Datenschutzbeauftragten, eine Falltrennung sei technisch gar nicht möglich – nur eine Komplettsperre der Patienten-ID. Zudem wurde das Portal laut Klinik „versehentlich zu früh“ freigeschaltet.
​Ich setze mich politisch für den TI-Messenger ein. Er muss verbindlich, vergütet und patienteninitiiert sein. Das BMG blockt dies bisher ab (Freiwilligkeit für Ärzte).
​Meine Frage an euch:
Wie wehrt ihr euch gegen die Ignoranz von Kliniken, die E-Mails filtern oder funktionslose Portale vorschalten? Habt ihr Ideen, wie man gemeinsam mehr Druck für eine verbindliche digitale Kommunikation (TI-Messenger) aufbauen kann? Als Einzelkämpferin werden meine Erfahrungsberichte als „Einzelfall“ abgetan Vorschläge akzeptiert.

Ich habe bereits mehrere Petitionen beim Bundestag eingereicht die vom BMG stehts abgeleht werden, sie halten an Freiwilligkeit und Arztinitiierung fest.

Zwischen Notfall, E-Mail-Filter und Portal-Täuschung

W1!+p4-y00, Rostock, Sunday, 26.04.2026, 10:50 (vor 15 Tagen) @ KaMa01

Hallo zusammen, ich möchte meine Erfahrungen mit der digitalen Arzt-Patienten-Kommunikation teilen möglicherweise könnt ihr mich bei Petitionen unterstützen.

Erfahrungsbericht 1: Das "Ausfiltern" durch den Arzt
Oktober 2023 hatte ich massive Anfallsserien. Mein behandelnder Epileptologe (Uni-Klinik) las meine Mails nicht. Später kam heraus: Er filtert meine E-Mail-Adresse technisch so, dass meine Nachrichten direkt gelöscht werden. Er gab offen zu, auch Briefpost nach Länge zu sortieren und vieles nicht zu lesen.In einer späteren Situation mit massiven Kopfschmerzen (V.a. Antikonvulsiva-Intoxikation) blieb ich 7 Tage ohne Antwort und musste den Arzt in seiner Mittagspause abpassen, um Hilfe zu erhalten, das Beschwerdemanagement bagatellisierte dies als Migräne und Spannungskopfschmerzen.

Erfahrungsbericht 2: Das Notaufnahme-Dilemma
Karfreitag 2026: 20 fokale Anfälle an einem Tag. Die Notaufnahme verweigerte eine telefonische Beratung („grob fahrlässig“), während das Beschwerdemanagement behauptet, „akut“ sei ein Zustand nur bei nötiger sofortiger Intervention. Ich saß in der Falle: Ein Weg in die ZNA war physisch unmöglich (Bedarf an Ruhe/Liegen), zu Hause fehlte die ärztliche Überwachung. An Notfallmedikamente (Buccolam) traute ich mich als Erstanwenderin allein nicht heran.

​Systemfehler Patientenportal & TI-Messenger
Die Klinik zwingt Patienten in ein Portal, das Selbstbestimmung nur vorgaukelt: Man soll Akten für einzelne Ärzte freigeben, im Hintergrund heißt es aber vom Datenschutzbeauftragten, eine Falltrennung sei technisch gar nicht möglich – nur eine Komplettsperre der Patienten-ID. Zudem wurde das Portal laut Klinik „versehentlich zu früh“ freigeschaltet.
​Ich setze mich politisch für den TI-Messenger ein. Er muss verbindlich, vergütet und patienteninitiiert sein. Das BMG blockt dies bisher ab (Freiwilligkeit für Ärzte).
​Meine Frage an euch:
Wie wehrt ihr euch gegen die Ignoranz von Kliniken, die E-Mails filtern oder funktionslose Portale vorschalten? Habt ihr Ideen, wie man gemeinsam mehr Druck für eine verbindliche digitale Kommunikation (TI-Messenger) aufbauen kann? Als Einzelkämpferin werden meine Erfahrungsberichte als „Einzelfall“ abgetan Vorschläge akzeptiert.

Ich habe bereits mehrere Petitionen beim Bundestag eingereicht die vom BMG stehts abgeleht werden, sie halten an Freiwilligkeit und Arztinitiierung fest.


Hallo KaMa01,

zu deinen Erfahrungsberichten 1+2:
UniÄrzte und die Notfallaufnahme sind keine langfristig beratenden Stellen. Aus diesem Grund würde ich micht selten an sie wenden. Deshalb lass es mit den Petitionen. Es ist zu viel Aufwand. Zeige gegenüber deinem Umfeld (Familie, Ärzte, Arbeitgeber, Bildungseinrichtungen, ....) Tranparenz. Teile mit was du hast und was im Notfall zu tun ist). Diese Sachen findet man auf einem Anfallskalender, zumeist auf der letzen Seite. Diesen kannst du in Apotheken erwerben. Suche dir auch einen vertrauenswürdigen, niedergelassenen Neurologen.

zu den Portalen:
Ich würde sie ablehnen, denn für solche Geschichten gibt es die ePa. Wenn die Einrichtungen es doch fordern würde ich zuerst die Datenschutzbestimmungen des Portalanbieters lesen. Dort erfährst du unter anderem etwas über die Verarbeitung deiner Daten und deine Rechte (u. a. Recht auf Tranparenz, Recht auf Wiederuf und Löschung) gegenüber dem Anbieter. Basis bildet die europaweit geltende Datengrundschutzverordnung (DS-GVO) und das SGB (Sozialgesetzbuch). Als letzes könntest du dem DSB der Einrichtung (DSB - Datenschutzbeauftragter) wenden oder eine Beschwerde beim Landesdatenschutzbeauftragten einlegen.
Auch in diesem Fall brauchst du dich politisch nicht zu aktivieren.

MfG

Zwischen Notfall, E-Mail-Filter und Portal-Täuschung

KaMa01, Sunday, 26.04.2026, 12:18 (vor 15 Tagen) @ W1!+p4-y00
bearbeitet von KaMa01, Sunday, 26.04.2026, 13:58

Hallo zusammen, ich möchte meine Erfahrungen mit der digitalen Arzt-Patienten-Kommunikation teilen möglicherweise könnt ihr mich bei Petitionen unterstützen.


Erfahrungsbericht 1: Das "Ausfiltern" durch den Arzt
Oktober 2023 hatte ich massive Anfallsserien. Mein behandelnder Epileptologe (Uni-Klinik) las meine Mails nicht. Später kam heraus: Er filtert meine E-Mail-Adresse technisch so, dass meine Nachrichten direkt gelöscht werden. Er gab offen zu, auch Briefpost nach Länge zu sortieren u. vieles nicht zu lesen.In einer späteren Situation mit massiven Kopfschmerzen (V.a. Antikonvulsiva-Intoxikation) blieb ich 7 Tage ohne Antwort und musste den Arzt in seiner Mittagspause abpassen, um Hilfe zu erhalten, das Beschwerdemanagement bagatellisierte dies als Migräne u. Spannungskopfschmerzen.

Erfahrungsbericht 2: Das Notaufnahme-Dilemma
Karfreitag 2026: 20 fokale Anfälle an einem Tag. Die Notaufnahme verweigerte eine telefonische Beratung („grob fahrlässig“), während das Beschwerdemanagement behauptet, „akut“ sei ein Zustand nur bei nötiger sofortiger Intervention. Ich saß in der Falle: Ein Weg in die ZNA war physisch unmöglich (Bedarf an Ruhe/Liegen), zu Hause fehlte die ärztliche Überwachung. An Notfallmedikamente (Buccolam) traute ich mich als Erstanwenderin allein nicht heran.

​Systemfehler Patientenportal & TI-Messenger
Die Klinik zwingt Patienten in ein Portal, das Selbstbestimmung nur vorgaukelt: Man soll Akten für einzelne Ärzte freigeben, im Hintergrund heißt es aber vom Datenschutzbeauftragten, eine Falltrennung sei technisch gar nicht möglich – nur eine Komplettsperre der Patienten-ID. Zudem wurde das Portal laut Klinik „versehentlich zu früh“ freigeschaltet.
​Ich setze mich politisch für den TI-Messenger ein. Er muss verbindlich, vergütet und patienteninitiiert sein. Das BMG blockt dies bisher ab (Freiwilligkeit für Ärzte).
​Meine Frage an euch:
Wie wehrt ihr euch gegen die Ignoranz von Kliniken, die E-Mails filtern oder funktionslose Portale vorschalten? Habt ihr Ideen, wie man gemeinsam mehr Druck für eine verbindliche digitale Kommunikation (TI-Messenger) aufbauen kann? Als Einzelkämpferin werden meine Erfahrungsberichte als „Einzelfall“ abgetan Vorschläge akzeptiert.

Ich habe bereits mehrere Petitionen beim Bundestag eingereicht die vom BMG stehts abgeleht werden, sie halten an Freiwilligkeit und Arztinitiierung fest.

Hallo KaMa01,

zu deinen Erfahrungsberichten 1+2:
UniÄrzte und die Notfallaufnahme sind keine langfristig beratenden Stellen. Aus diesem Grund würde ich micht selten an sie wenden. Deshalb lass es mit den Petitionen. Es ist zu viel Aufwand. Zeige gegenüber deinem Umfeld (Familie, Ärzte, Arbeitgeber, Bildungseinrichtungen, ....) Tranparenz. Teile mit was du hast und was im Notfall zu tun ist). Diese Sachen findet man auf einem Anfallskalender, zumeist auf der letzen Seite. Diesen kannst du in Apotheken erwerben. Suche dir auch einen vertrauenswürdigen, niedergelassenen Neurologen.

zu den Portalen:
Ich würde sie ablehnen, denn für solche Geschichten gibt es die ePa. Wenn die Einrichtungen es doch fordern würde ich zuerst die Datenschutzbestimmungen des Portalanbieters lesen. Dort erfährst du unter anderem etwas über die Verarbeitung deiner Daten und deine Rechte (u. a. Recht auf Tranparenz, Recht auf Wiederuf und Löschung) gegenüber dem Anbieter. Basis bildet die europaweit geltende Datengrundschutzverordnung (DS-GVO) und das SGB (Sozialgesetzbuch). Als letzes könntest du dem DSB der Einrichtung (DSB - Datenschutzbeauftragter) wenden oder eine Beschwerde beim Landesdatenschutzbeauftragten einlegen.
Auch in diesem Fall brauchst du dich politisch nicht zu aktivieren.

MfG


Hallo,
erstmal habe ich mich längst politisch aktiviert und werde sie nicht beenden nur weil es für die Ärzte Lobby bequemer ist, für den Schutz der Bequemlichkeit u. Sicherheit der Ärzte gibt es genug große Organisationen

Die Notaufnahmen sind für akute Notfällen vorgesehen die in beiden Fällen forlagen es war keine bloße Beratung

Eine Antikonvulsiva-Intoxikation die im schlimmsten Fall zum Koma u. Tod führen kann zu bagatellisieren und als Belastung zu bezeichnen ist brandgefährlich u grobfahrlässig.

Bei einer Serie von 19 Anfällen+ einer weiteren Serie von 3 Anfällen die nach Einnahme einer zusätzlichen Lamotrigin von 100mg auftraten kann eine ärztliche Beratung nicht durch einen Anfallskalender oder Notfallpass ersetzt werden außerdem gab mein Oberarzt an das es föllig richtig ist bei nicht-kritischen Notfällen die Leitstelle zu kontaktieren

Ärzte auch Uni-Ärzte sind da Patienten zu helfen, sonst haben sie den Beruf verfehlt, zudem sind Ambulanzen auch in der Uniklinik wo man jährlich routinemäßig zur Wiedevorstellung eingeladen wird sowie bei Bedarf gebeten wird vorställig zu werden, also ja zur Dauerberatung und es ist föllig richtig und notwendig Rücksprache zu halten

Zwischen Notfall, E-Mail-Filter und Portal-Täuschung

KaMa01, Sunday, 26.04.2026, 14:02 (vor 15 Tagen) @ W1!+p4-y00
bearbeitet von KaMa01, Sunday, 26.04.2026, 14:37

Hallo zusammen, ich möchte meine Erfahrungen mit der digitalen Arzt-Patienten-Kommunikation teilen möglicherweise könnt ihr mich bei Petitionen unterstützen.

Erfahrungsbericht 1: Das "Ausfiltern" durch den Arzt

Oktober 2023 hatte ich massive Anfallsserien. Mein behandelnder Epileptologe (Uni-Klinik) las meine Mails nicht. Später kam heraus: Er filtert meine E-Mail-Adresse technisch so, dass meine Nachrichten direkt gelöscht werden. Er gab offen zu, auch Briefpost nach Länge zu sortieren und vieles nicht zu lesen.In einer späteren Situation mit massiven Kopfschmerzen (V.a. Antikonvulsiva-Intoxikation) blieb ich 7 Tage ohne Antwort und musste den Arzt in seiner Mittagspause abpassen, um Hilfe zu erhalten, das Beschwerdemanagement bagatellisierte dies als Migräne und Spannungskopfschmerzen.

Erfahrungsbericht 2: Das Notaufnahme-Dilemma
Karfreitag 2026: 20 fokale Anfälle an einem Tag. Die Notaufnahme verweigerte eine telefonische Beratung („grob fahrlässig“), während das Beschwerdemanagement behauptet, „akut“ sei ein Zustand nur bei nötiger sofortiger Intervention. Ich saß in der Falle: Ein Weg in die ZNA war physisch unmöglich (Bedarf an Ruhe/Liegen), zu Hause fehlte die ärztliche Überwachung. An Notfallmedikamente (Buccolam) traute ich mich als Erstanwenderin allein nicht heran.

​Systemfehler Patientenportal & TI-Messenger
Die Klinik zwingt Patienten in ein Portal, das Selbstbestimmung nur vorgaukelt: Man soll Akten für einzelne Ärzte freigeben, im Hintergrund heißt es aber vom Datenschutzbeauftragten, eine Falltrennung sei technisch gar nicht möglich – nur eine Komplettsperre der Patienten-ID. Zudem wurde das Portal laut Klinik „versehentlich zu früh“ freigeschaltet.
​Ich setze mich politisch für den TI-Messenger ein. Er muss verbindlich, vergütet und patienteninitiiert sein. Das BMG blockt dies bisher ab (Freiwilligkeit für Ärzte).
​Meine Frage an euch:
Wie wehrt ihr euch gegen die Ignoranz von Kliniken, die E-Mails filtern oder funktionslose Portale vorschalten? Habt ihr Ideen, wie man gemeinsam mehr Druck für eine verbindliche digitale Kommunikation (TI-Messenger) aufbauen kann? Als Einzelkämpferin werden meine Erfahrungsberichte als „Einzelfall“ abgetan Vorschläge akzeptiert.

Ich habe bereits mehrere Petitionen beim Bundestag eingereicht die vom BMG stehts abgeleht werden, sie halten an Freiwilligkeit und Arztinitiierung fest.


Hallo KaMa01,

zu deinen Erfahrungsberichten 1+2:
UniÄrzte und die Notfallaufnahme sind keine langfristig beratenden Stellen. Aus diesem Grund würde ich micht selten an sie wenden. Deshalb lass es mit den Petitionen. Es ist zu viel Aufwand. Zeige gegenüber deinem Umfeld (Familie, Ärzte, Arbeitgeber, Bildungseinrichtungen, ....) Tranparenz. Teile mit was du hast und was im Notfall zu tun ist). Diese Sachen findet man auf einem Anfallskalender, zumeist auf der letzen Seite. Diesen kannst du in Apotheken erwerben. Suche dir auch einen vertrauenswürdigen, niedergelassenen Neurologen.

zu den Portalen:
Ich würde sie ablehnen, denn für solche Geschichten gibt es die ePa. Wenn die Einrichtungen es doch fordern würde ich zuerst die Datenschutzbestimmungen des Portalanbieters lesen. Dort erfährst du unter anderem etwas über die Verarbeitung deiner Daten und deine Rechte (u. a. Recht auf Tranparenz, Recht auf Wiederuf und Löschung) gegenüber dem Anbieter. Basis bildet die europaweit geltende Datengrundschutzverordnung (DS-GVO) und das SGB (Sozialgesetzbuch). Als letzes könntest du dem DSB der Einrichtung (DSB - Datenschutzbeauftragter) wenden oder eine Beschwerde beim Landesdatenschutzbeauftragten einlegen.
Auch in diesem Fall brauchst du dich politisch nicht zu aktivieren.

MfG


Zum Teil Datenschutz:
​„Noch ein Wort zu den Portalen: Für Patienten ist die Nutzung digitaler Anwendungen freiwillig, für medizinische Institutionen jedoch verbindlich. Ich lehne die ePA aus Datenschutzgründen ab. Dass das Klinikportal laut Datenschutzbeauftragtem mangels Falltrennung (Vorwand Maximalversorgung) faktisch jedem Mitarbeiter Einblick gewährt und lediglich eine vollständige Patienten ID Sperre möglich ist, ist ein Skandal.

​Zudem wurde eingeräumt, das Portal sei nur ‚aus Versehen‘ im Testbetrieb freigeschaltet und alle dortigen Daten würden beim Übergang in den Produktbetrieb unwiederbringlich gelöscht. Wer Patienten bei solchen massiven strukturellen Mängeln von politischem Engagement abrät, handelt nicht im Sinne der Patientensicherheit.

Ich werde diesen Missstand sicher nicht schweigend hinnehmen und das Engagement einstellen, nur weil Teile der Ärzteschaft eine barrierefreie digitale Patientenkommunikation scheuen und stattdessen den Weg des geringsten administrativen Widerstands wählen. Hier wird Patientensicherheit gegen die Bequemlichkeit von Abläufen ausgespielt. Wer den Patientenkontakt und die notwendige digitale Transparenz als Belastung sieht, verkennt den eigentlichen Auftrag des ärztlichen Berufs."

Zwischen Notfall, E-Mail-Filter und Portal-Täuschung

KaMa01, Sunday, 26.04.2026, 15:14 (vor 15 Tagen) @ W1!+p4-y00
bearbeitet von KaMa01, Sunday, 26.04.2026, 16:03

Hallo zusammen,ich möchte meine Erfahrungen mit der digitalen Arzt-Patienten-Kommunikation teilen möglicherweise könnt ihr mich bei Petitionen unterstützen.

Erfahrungsbericht 1:
Das "Ausfiltern" durch den Arzt
Oktober 2023 hatte ich massive Anfallsserien. Mein behandelnder Epileptologe (Uni-Klinik) las meine Mails nicht. Später kam heraus: Er filtert meine E-Mail-Adresse technisch so,dass meine Nachrichten direkt gelöscht werden. Er gab offen zu,auch Briefpost nach Länge zu sortieren u vieles nicht zu lesen.In einer späteren Situation mit massiven Kopfschmerzen (V.a. Antikonvulsiva-Intoxikation) blieb ich 7 Tage ohne Antwort u musste den Arzt in seiner Mittagspause abpassen,um Hilfe zu erhalten,das Beschwerdemanagement bagatellisierte dies als Migräne u
Spannungskopfschmerzen.

Erfahrungsbericht 2:Das Notaufnahme-Dilemma
Karfreitag 2026:20 fokale Anfälle an einem Tag.Die Notaufnahme verweigerte eine telefonische Beratung („grob fahrlässig“),während das Beschwerdemanagement behauptet, „akut“ sei ein Zustand nur bei nötiger sofortiger Intervention.Ich saß in der Falle: Ein Weg in die ZNA war physisch unmöglich (Bedarf an Ruhe/Liegen),zu Hause fehlte die ärztliche Überwachung.An Notfallmedikamente (Buccolam) traute ich mich als Erstanwenderin allein nicht heran

Systemfehler Patientenportal & TI-Messenger
Die Klinik zwingt Patienten in ein Portal,das Selbstbestimmung nur vorgaukelt: Man soll Akten für einzelne Ärzte freigeben,im Hintergrund heißt es aber vom Datenschutzbeauftragten,eine Falltrennung sei technisch gar nicht möglich–nur eine Komplettsperre der Patienten-ID.Zudem wurde das Portal laut Klinik „versehentlich zu früh“ freigeschaltet

Ich setze mich politisch für den TI-Messenger ein.Er muss verbindlich, vergütet u. patienteninitiiert sein. Das BMG blockt dies bisher ab (Freiwilligkeit für Ärzte).
Meine Frage an euch:
Wie wehrt ihr euch gegen die Ignoranz von Kliniken,die E-Mails filtern oder funktionslose Portale vorschalten? Habt ihr Ideen, wie man gemeinsam mehr Druck für eine verbindliche digitale Kommunikation (TI-Messenger) aufbauen kann? Als Einzelkämpferin werden meine Erfahrungsberichte als „Einzelfall“ abgetan Vorschläge akzeptiert

Ich habe bereits mehrere Petitionen beim Bundestag eingereicht die vom BMG stehts abgeleht werden, sie halten an Freiwilligkeit u Arztinitiierung fest

Hallo KaMa01,

zu deinen Erfahrungsberichten 1+2:
UniÄrzte und die Notfallaufnahme sind keine langfristig beratenden Stellen. Aus diesem Grund würde ich micht selten an sie wenden. Deshalb lass es mit den Petitionen. Es ist zu viel Aufwand. Zeige gegenüber deinem Umfeld (Familie, Ärzte, Arbeitgeber, Bildungseinrichtungen) Tranparenz. Teile mit was du hast und was im Notfall zu tun ist). Diese Sachen findet man auf einem Anfallskalender,zumeist auf der letzen Seite.Diesen kannst du in Apotheken erwerben.Suche dir auch einen vertrauenswürdigen, niedergelassenen Neurologen.


zu den Portalen:
Ich würde sie ablehnen, denn für solche Geschichten gibt es die ePa. Wenn die Einrichtungen es doch fordern würde ich zuerst die Datenschutzbestimmungen des Portalanbieters lesen. Dort erfährst du unter anderem etwas über die Verarbeitung deiner Daten und deine Rechte (u.a.Recht auf Tranparenz, Recht auf Wiederuf und Löschung) gegenüber dem Anbieter. Basis bildet die europaweit geltende Datengrundschutzverordnung (DS-GVO) und das SGB (Sozialgesetzbuch). Als letzes könntest du dem DSB der Einrichtung (DSB - Datenschutzbeauftragter) wenden oder eine Beschwerde beim Landesdatenschutzbeauftragten einlegen.
Auch in diesem Fall brauchst du dich politisch nicht zu aktivieren.

MfG


Abschließend möchte ich daran erinnern, da ich den Verdacht habe, dass du möglicherweise ein Arzt einer Uk-Klinik bist der eine Mehrarbeit durch Einführung der Forderung befürchtet,worauf er gut u gerne verzichtet u mich deswegen versucht davon abzuhalten.So nach dem Motto: „Eigenbedarf nach Ruhe vor Hilfebedarf der Patienten“ Nur dann frage ich mich, warum ein Arzt dann Arzt wird,wenn er anstatt zu helfen–was seine Aufgabe ist–seine Ruhe haben will. Es wäre ein reiner Zufall,wenn du auch noch mein Arzt bist der Absatz 2 wiederholt.

​Dieses Forum gehört zur Deutschen Epilepsievereinigung e.V.–einer Patientenlobby, die sich konsequent für die Interessen von Menschen mit Epilepsie einsetzt. Deine Ratschläge zur politischen Inaktivität u die Verteidigung administrativer Hürden widersprechen dem Geist dieser Gemeinschaft fundamental u entsprechen eher der Interessenvertretung der Ärzteschaft

​Ein Patientenforum sollte ein Ort des Rückhalts, der gegenseitigen Unterstützung sein,kein Sprachrohr für die Interessen der Gegenseite, das Betroffene in lebensbedrohlichen Situationen zum Schweigen auffordert.“

Ich frage mich daher ernsthaft,ob du auf der Plattform einer Patientenvereinigung überhaupt richtig bist, wenn deine Prioritäten so offensichtlich gegen die Interessen der Patienten sind.

MG

Zwischen Notfall, E-Mail-Filter und Portal-Täuschung

KaMa01, Sunday, 26.04.2026, 17:24 (vor 15 Tagen) @ W1!+p4-y00
bearbeitet von KaMa01, Sunday, 26.04.2026, 17:27

Hallo zusammen, ich möchte meine Erfahrungen mit der digitalen Arzt-Patienten-Kommunikation teilen möglicherweise könnt ihr mich bei Petitionen unterstützen.

Erfahrungsbericht 1: Das "Ausfiltern" durch den Arzt
Oktober 2023 hatte ich massive Anfallsserien. Mein behandelnder Epileptologe (Uni-Klinik) las meine Mails nicht. Später kam heraus: Er filtert meine E-Mail-Adresse technisch so, dass meine Nachrichten direkt gelöscht werden. Er gab offen zu, auch Briefpost nach Länge zu sortieren und vieles nicht zu lesen.In einer späteren Situation mit massiven Kopfschmerzen (V.a. Antikonvulsiva-Intoxikation) blieb ich 7 Tage ohne Antwort und musste den Arzt in seiner Mittagspause abpassen, um Hilfe zu erhalten, das Beschwerdemanagement bagatellisierte dies als Migräne und Spannungskopfschmerzen.

Erfahrungsbericht 2: Das Notaufnahme-Dilemma
Karfreitag 2026: 20 fokale Anfälle an einem Tag. Die Notaufnahme verweigerte eine telefonische Beratung („grob fahrlässig“), während das Beschwerdemanagement behauptet, „akut“ sei ein Zustand nur bei nötiger sofortiger Intervention. Ich saß in der Falle: Ein Weg in die ZNA war physisch unmöglich (Bedarf an Ruhe/Liegen), zu Hause fehlte die ärztliche Überwachung. An Notfallmedikamente (Buccolam) traute ich mich als Erstanwenderin allein nicht heran.

​Systemfehler Patientenportal & TI-Messenger
Die Klinik zwingt Patienten in ein Portal, das Selbstbestimmung nur vorgaukelt: Man soll Akten für einzelne Ärzte freigeben, im Hintergrund heißt es aber vom Datenschutzbeauftragten, eine Falltrennung sei technisch gar nicht möglich – nur eine Komplettsperre der Patienten-ID. Zudem wurde das Portal laut Klinik „versehentlich zu früh“ freigeschaltet.
​Ich setze mich politisch für den TI-Messenger ein. Er muss verbindlich, vergütet und patienteninitiiert sein. Das BMG blockt dies bisher ab (Freiwilligkeit für Ärzte).
​Meine Frage an euch:
Wie wehrt ihr euch gegen die Ignoranz von Kliniken, die E-Mails filtern oder funktionslose Portale vorschalten? Habt ihr Ideen, wie man gemeinsam mehr Druck für eine verbindliche digitale Kommunikation (TI-Messenger) aufbauen kann? Als Einzelkämpferin werden meine Erfahrungsberichte als „Einzelfall“ abgetan Vorschläge akzeptiert.

Ich habe bereits mehrere Petitionen beim Bundestag eingereicht die vom BMG stehts abgeleht werden, sie halten an Freiwilligkeit und Arztinitiierung fest.

Hallo KaMa01,

zu deinen Erfahrungsberichten 1+2:
UniÄrzte und die Notfallaufnahme sind keine langfristig beratenden Stellen. Aus diesem Grund würde ich micht selten an sie wenden. Deshalb lass es mit den Petitionen. Es ist zu viel Aufwand. Zeige gegenüber deinem Umfeld (Familie, Ärzte, Arbeitgeber, Bildungseinrichtungen, ....) Tranparenz. Teile mit was du hast und was im Notfall zu tun ist). Diese Sachen findet man auf einem Anfallskalender, zumeist auf der letzen Seite. Diesen kannst du in Apotheken erwerben. Suche dir auch einen vertrauenswürdigen, niedergelassenen Neurologen.

zu den Portalen:
Ich würde sie ablehnen, denn für solche Geschichten gibt es die ePa. Wenn die Einrichtungen es doch fordern würde ich zuerst die Datenschutzbestimmungen des Portalanbieters lesen. Dort erfährst du unter anderem etwas über die Verarbeitung deiner Daten und deine Rechte (u. a. Recht auf Tranparenz, Recht auf Wiederuf und Löschung) gegenüber dem Anbieter. Basis bildet die europaweit geltende Datengrundschutzverordnung (DS-GVO) und das SGB (Sozialgesetzbuch). Als letzes könntest du dem DSB der Einrichtung (DSB - Datenschutzbeauftragter) wenden oder eine Beschwerde beim Landesdatenschutzbeauftragten einlegen.
Auch in diesem Fall brauchst du dich politisch nicht zu aktivieren.

MfG


​Nur zur Info:
​Interessanterweise teilte der 1. Vorsitzende der Landesorganisation Hessen der Deutschen Epilepsievereinigung meine Einschätzung vollumfänglich. Ihm fehlten angesichts der geschilderten Antikonvulsiva-Intoxikation schlicht die Worte. Sein Fazit war klar: Ein Arzt ist dazu da, in solchen Situationen zu helfen – alles andere ist inakzeptabel und kann so nicht bleiben.

Meine Forderung nach einer verbindlichen Nutzung des TI-Messengers (TIM) wird bereits offiziell von der BAG Selbsthilfe und der Bundesärztekammer unterstützt. Die BAG Selbsthilfe nutzt meine Argumente sogar aktuell für neue Vorstöße bei der gematik. Wer mir also zur Untätigkeit rät, ignoriert, dass die höchste deutsche Ärzteschaft und die größte Patienten-Selbsthilfe längst verstanden haben, wie dringend notwendig diese digitale Reform ist.“

MG

Zwischen Notfall, E-Mail-Filter und Portal-Täuschung

KaMa01, Monday, 27.04.2026, 11:31 (vor 14 Tagen) @ W1!+p4-y00

Hallo zusammen, ich möchte meine Erfahrungen mit der digitalen Arzt-Patienten-Kommunikation teilen möglicherweise könnt ihr mich bei Petitionen unterstützen.

Erfahrungsbericht 1: Das "Ausfiltern" durch den Arzt
Oktober 2023 hatte ich massive Anfallsserien. Mein behandelnder Epileptologe (Uni-Klinik) las meine Mails nicht. Später kam heraus: Er filtert meine E-Mail-Adresse technisch so, dass meine Nachrichten direkt gelöscht werden. Er gab offen zu, auch Briefpost nach Länge zu sortieren und vieles nicht zu lesen.In einer späteren Situation mit massiven Kopfschmerzen (V.a. Antikonvulsiva-Intoxikation) blieb ich 7 Tage ohne Antwort und musste den Arzt in seiner Mittagspause abpassen, um Hilfe zu erhalten, das Beschwerdemanagement bagatellisierte dies als Migräne und Spannungskopfschmerzen.

Erfahrungsbericht 2: Das Notaufnahme-Dilemma
Karfreitag 2026: 20 fokale Anfälle an einem Tag. Die Notaufnahme verweigerte eine telefonische Beratung („grob fahrlässig“), während das Beschwerdemanagement behauptet, „akut“ sei ein Zustand nur bei nötiger sofortiger Intervention. Ich saß in der Falle: Ein Weg in die ZNA war physisch unmöglich (Bedarf an Ruhe/Liegen), zu Hause fehlte die ärztliche Überwachung. An Notfallmedikamente (Buccolam) traute ich mich als Erstanwenderin allein nicht heran.

​Systemfehler Patientenportal & TI-Messenger
Die Klinik zwingt Patienten in ein Portal, das Selbstbestimmung nur vorgaukelt: Man soll Akten für einzelne Ärzte freigeben, im Hintergrund heißt es aber vom Datenschutzbeauftragten, eine Falltrennung sei technisch gar nicht möglich – nur eine Komplettsperre der Patienten-ID. Zudem wurde das Portal laut Klinik „versehentlich zu früh“ freigeschaltet.
​Ich setze mich politisch für den TI-Messenger ein. Er muss verbindlich, vergütet und patienteninitiiert sein. Das BMG blockt dies bisher ab (Freiwilligkeit für Ärzte).
​Meine Frage an euch:
Wie wehrt ihr euch gegen die Ignoranz von Kliniken, die E-Mails filtern oder funktionslose Portale vorschalten? Habt ihr Ideen, wie man gemeinsam mehr Druck für eine verbindliche digitale Kommunikation (TI-Messenger) aufbauen kann? Als Einzelkämpferin werden meine Erfahrungsberichte als „Einzelfall“ abgetan Vorschläge akzeptiert.

Ich habe bereits mehrere Petitionen beim Bundestag eingereicht die vom BMG stehts abgeleht werden, sie halten an Freiwilligkeit und Arztinitiierung fest.

Hallo KaMa01,

zu deinen Erfahrungsberichten 1+2:
UniÄrzte und die Notfallaufnahme sind keine langfristig beratenden Stellen. Aus diesem Grund würde ich micht selten an sie wenden. Deshalb lass es mit den Petitionen. Es ist zu viel Aufwand. Zeige gegenüber deinem Umfeld (Familie, Ärzte, Arbeitgeber, Bildungseinrichtungen, ....) Tranparenz. Teile mit was du hast und was im Notfall zu tun ist). Diese Sachen findet man auf einem Anfallskalender, zumeist auf der letzen Seite. Diesen kannst du in Apotheken erwerben. Suche dir auch einen vertrauenswürdigen, niedergelassenen Neurologen.

zu den Portalen:
Ich würde sie ablehnen, denn für solche Geschichten gibt es die ePa. Wenn die Einrichtungen es doch fordern würde ich zuerst die Datenschutzbestimmungen des Portalanbieters lesen. Dort erfährst du unter anderem etwas über die Verarbeitung deiner Daten und deine Rechte (u. a. Recht auf Tranparenz, Recht auf Wiederuf und Löschung) gegenüber dem Anbieter. Basis bildet die europaweit geltende Datengrundschutzverordnung (DS-GVO) und das SGB (Sozialgesetzbuch). Als letzes könntest du dem DSB der Einrichtung (DSB - Datenschutzbeauftragter) wenden oder eine Beschwerde beim Landesdatenschutzbeauftragten einlegen.
Auch in diesem Fall brauchst du dich politisch nicht zu aktivieren.

MfG


​„Als abschließender Rat zur Reflexion: Laut BMG soll die Kommunikation zwischen Arzt und Patient partnerschaftlich und gleichberechtigt sein. Das beinhaltet den Austausch über Behandlungen auf Augenhöhe sowie die gegenseitige Rücksichtnahme auf Interessen und Rechte – und zwar für beide Seiten.
​Patienten sind keine bloßen Nummern oder 'Reparaturfälle' in einer Werkstatt, sondern Individuen mit spezifischen Bedürfnissen. Wirkliche medizinische Qualität entsteht erst dann, wenn Ärzte nicht nur Anpassung einfordern, sondern die Souveränität und das Mitwirken ihrer Patienten als Chance begreifen, statt es als Störung zu empfinden. Ärzte müssen sich den individuellen Bedürfnissen der Patienten anpassen, Verständniss für ihre Situatiom, Toleranz für ihre Bedürfnosse sowie, Mitgefühl und Empathie aufbringen, als wie es nur von Patienten einzufordern. Ärzte wollen schließlich auch als Menschen gesehen werden“