Nachtschicht in der Ausbildung zur Pflegefachkraft

Fluffy, Sunday, 21.06.2026, 17:14 (vor 26 Tagen)

Gibt es hier Leute die als Epileptiker in der Pflegearbeiten ?
Ich habe seid meinem 12 Lebensjahr Jugendepilepsie bin aber sehr gut Medikamentös eingestellt und hatte am Anfang nur zwei große Anfälle, seid dem zum Glück nicht mehr.
Ich habe 2021 meine Ausbildung zur Krankenpflegehelferin gemacht musste da keine Nachtschichten machen zum Glück.
Seid dem Arbeite ich ohne Nachtschicht in der Pflege. Nun möchte ich aber die Ausbildung zur Pflegefachfrau machen und habe eher etwas Angst vor den Nachtdiensten. Auch wenn ich seid mehr als 10 Jahren keinen Anfall mehr hatte achte ich schon sehr auf meinem Tag Nacht Rhythmus.

Mit meinem Arzt hatte ich schon über ND gesprochen und habe ein Schreiben bekommen das empfohlen wird keine ND zu machen.
Ist es möglich in der Ausbildung die Nachtdienste wegzulassen und Stattdessen in TD zu verschieben ?
Leider bin ich Unsicher ob man mir Dan sagt das ich Gesundheitlich nicht geeignet bin für die Ausbildung was sehr schade Wehre.

Derzeit besteht keine Akute Anfalsgefahr aber die Sorge bleibt und ich weiß auch nicht wie mein Körper auf ND reagieren wird.

Über Erfahrungsberichte und Tipps würde ich mich sehr freuen.

Nachtschicht in der Ausbildung zur Pflegefachkraft

Anton, Sunday, 21.06.2026, 19:21 (vor 26 Tagen) @ Fluffy

Hallo,

ich möchte auch meine Meinung dazu sagen, obwohl ich nicht in der Pflege tätig bin. Die Erkrankung Epilepsie und die damit verbundenen Einschränkungen sollte man nicht unterschätzen. Und wenn man es wirklich geschafft hat, tagsüber mit Pflegebedürftigen fertig zu werden und dabei keine größeren Probleme hat, sollte man es dabei belassen.

Die Ausbildung zur Pflegefachfrau würde ich trotzdem machen. Ich würde vorschlagen, Nachtdienste nur ausnahmsweise, wenn Not am Mann ist, zu machen. Denn es gibt genug Pflegekräfte, die gerne nur nachts arbeiten. Ich finde, dass Du an Epilepsie leidest, wirst Du nicht ganz verschweigen können.

Sollte die Weiterbildung zur Pflegefachkraft vom Arbeitsamt gefördert werden, würde ich dort mal nach einer Lösung fragen. Ich würde auch von der Erkrankung meinen Kollegen nichts erzählen wollen, aber mit dem obersten Chef des Betriebes würde ich reden. Wenn er es wüsste, würdest Du nicht so unter Druck stehen und wenn wirklich etwas vorfiele, wäre es nicht so schlimm. Ich würde mich auf keinen Fall mit Halbwahrheiten bei einer Änderung des Arbeitsverhältnisses zufrieden geben.

Und dann kommt der nächste Punkt, der geklärt werden sollte. Ich weiß, dass den Schülern zur Pflegefachkraft viel abverlangt wird, siehst Du dich denn in der Lage, diesen Stress zu ertragen? Das sollte alles gut überlegt sein. Ich wünsche viel Erfolg.

Liebe Grüße
Anton

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Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Bitte wenden Sie sich an ihren Neurologen!

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