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Hallo zusammen,
ich bin Anfang 30, habe die Diagnose fokale Epilepsie seit ca. 13 Jahren.
Auf einige Medikamente (Lamotrigin, Carbazepin, Oxcarba) habe ich mit schlimmem Ausschlag reagiert, habe zwischenzeitlich Lacosamid genommen, war aber nie wirklich anfallsfrei. Ich habe vor allem schlafgebundene tonisch-klonische-Anfälle, aber auch fokale Anfälle und seltener komplex-fokale Anfälle.
Derzeit nehme ich Keppra + Frisium ein. Die Anfallsfrequenz ist niedriger geworden, hatte jedoch am Wochenende den letzten heftigen tonisch-klonischen Anfall.
Angebunden bin ich in der Epileptologie Bonn, mir wird zu einer prächirugischen Diagnostik geraten - hat jemand Erfahrungen damit? Das Thema Op ist für mich ziemlich unvorstellbar, die Anfallsituation ist jedoch auch nicht gerade gut. Ich habe mit dem Keppra noch etwas Luft nach Oben und hoffe, dass es sich bald etwas stabilisiert.
Ich arbeite im Öffentlichen Dienst (gehobener Dienst) mit viel Homeoffice. Der Trend geht jedoch zurück ins Büro, das macht es nicht so einfach für mich. Bisher gab es während eines Meetings nur einen fokalen Anfall, ich habe aber Angst, dass ich damit mal auffalle und an meiner Kompetenz gezweifelt wird.
Wie offen geht ihr mit der Erkrankung um? Ich möchte es eigentlich ungerne zu einem großen Thema machen. Andererseits wäre es natürlich gut, dass mir jemand helfen kann, sollte ich im Büro mal einen Anfall haben.
Soweit von mir. Über Antworten würde ich mich freuen.
Grüße aus Köln
Ich bins