Re: Gedächtnisprobleme: Epilepsie + Immunthyreoiditis Hashimoto

Julia Höhe @, Dienstag, 11.04.2006, 15:42 (vor 5881 Tagen) @ Diana

[zitat=Diana]Hallo,

bei meiner Tochter (21) wurde im Dezember eine Autoimmunerkrankung (Immunthyreoiditis Hashimoto)festgestellt, im Januar 2006 entpuppten sich die jahrelangen "Ohnmachten" lt. Neurologin als Myoklonien mit astatischen Anfällen. Lt. Epilepsiezentrum lautet die Diagnose aber "primäre generalisierte Epilepsie erblicher Genese".

Bestehen zwischen diesen beiden chronischen Erkrankungen Zusammenhänge? (lt. Nuklearmedizinerin und Neurologin eher nicht)
Wie kann man ausschliessen, dass keine Stoffwechselstörung die Epilepsie verursacht?

Momentan bekommt sie L-Thyroxin, Seleen + Lamictal 200/0/150 weiter aufdosiert, da noch nicht anfallsfrei(besonders die Stürze). Sollte es in mehreren Wochen nicht besser werden zusätzlich Keppra.

Woher kommen eigentlich die massiven Gedächtnisprobleme? (lt. Ärzte weder von der Epilepsie noch von der Autoimmunerkrankung) Was kann man dagegen tun?

vielen Dank im voraus für eure Antwort.
LG
Diana [/zitat]

Hallo Diana,
mach doch euren behandelten Arzt nochmal auf dieses Problem aufmerksam. Denn oftmals ist es eine Nebenwirkung der eingenommenen Medikamente.
Sollte das Medikament nicht reduziert weren können, können Entspannungstechniken wie z. B. Yoga, Autogaines Training, die Kinesiologie einen wertvolle Hilfe sein. Doch jeder Mensch reagiert anderst. Daher ausprobieren.

Ich selbst habe auch Epilepsie, und auch Gedächtnisprobleme. Ich habe für mich die Kinesiologie gewählt, da sie mir unheimlich hilft beim besseren konzentrieren und merken.
Doch wie schon gesagt, ausprobieren.

Wünsche dir dabei viel Erfolg.
Gruß Julia


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