Re: Gedächtnisprobleme: Epilepsie + Immunthyreoiditis Hashimoto

Anju @, Mittwoch, 01.10.2008, 13:31 (vor 4978 Tagen) @ Diana

Hallo!
Doch, es kann schon ein Zusammenhang bestehen. Die Schilddrüse kommuniziert ja mit dem Gehirn. Und wenn die Hormonausschüttung sowas von nicht stimmt - was bei unbehandeltem Hashimoto ist - können die Gehirnzellen so irritiert sein, dass sie epileptische Signale aussenden. (Meist an den Temporallappen). Um meine Nuklearmedizinerin, mit großen Erfahrungswerten, wiederzugeben.

Könnte man auch bei Wikipedia nachlesen, oder google, gibt einige Dokumente: "hashimoto epileptische Anfälle"

Deshalb zuerst Schilddrüse einstellen lassen und dann weiterschauen?
Nicht gleich den Körper komplett bebomben. Wenn der Körper schon so geschwächt ist, braucht es Zeit und Ruhe, um ihn wieder aufzubauen.
Die Schilddrüse ist so sensibel, wie sie auch wichtig ist für den Körper.

Viel Glück.
Anju


[zitat=Diana]Hallo,

bei meiner Tochter (21) wurde im Dezember eine Autoimmunerkrankung (Immunthyreoiditis Hashimoto)festgestellt, im Januar 2006 entpuppten sich die jahrelangen "Ohnmachten" lt. Neurologin als Myoklonien mit astatischen Anfällen. Lt. Epilepsiezentrum lautet die Diagnose aber "primäre generalisierte Epilepsie erblicher Genese".

Bestehen zwischen diesen beiden chronischen Erkrankungen Zusammenhänge? (lt. Nuklearmedizinerin und Neurologin eher nicht)
Wie kann man ausschliessen, dass keine Stoffwechselstörung die Epilepsie verursacht?

Momentan bekommt sie L-Thyroxin, Seleen + Lamictal 200/0/150 weiter aufdosiert, da noch nicht anfallsfrei(besonders die Stürze). Sollte es in mehreren Wochen nicht besser werden zusätzlich Keppra.

Woher kommen eigentlich die massiven Gedächtnisprobleme? (lt. Ärzte weder von der Epilepsie noch von der Autoimmunerkrankung) Was kann man dagegen tun?

vielen Dank im voraus für eure Antwort.
LG
Diana [/zitat]


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