Re: Arbeit? zu finden ? als eptileptiker?

Julia @, Thursday, 10.08.2006, 09:01 (vor 7317 Tagen) @ Nervenhexe18

[zitat=Nervenhexe18]hi
ich bin 19 jahre alt, und war bis ich 18 war in einer kinder und jugendklink, da wurde ich eingestelt auf meine medikament, als ich dan meine lehre zur sozialbetreuerin abschloss, wurde ich arbeitslos und bezog harz4, da ich sehr finanzielle einbusen hatte und die anfälle weniger wurden setze ich die medikamente ab. da ich auch zu alt für die jugendklinik wurde, suchte ich mir einen neuen neurologen der für erwachsene zu ständig ist, da leider wie ich eine neue ausbilung machen wollte meine anflälle wieder hervorkammen kündigte mir mein bertieb!!! nun habe ich einen termin beim arbeitsamt und sozialamt da ich wieder arbeitslos bin!! FRAge!!??
ist es so schwer eine arbeit zu finden als eptileptiker??? wie sieht es mit einer schwangerschaft aus?? welche arbeit darf ich machen?? und welche sind nicht ratsam?? was macht das arbeitsamt auf grund der kündigung vom bertieb??? da mein freund auch bei mir einziehen will möchte ich wissen ob es auch zu schüsse vom sozialamt giebt? [/zitat]

Hi Nervenhexe,

eine antwort für dich ist fehlerhaft in dem beitrag "kündigung des jobs..." gelandet. kannst du dir mal anschauen.
dieser meinung schließe ich mich weitgehend an bis auf den punkt, die krankheit zu verschweigen. das ist das falscheste was du machen kannst. stell dir mal vor, du krampfst wirklich im büro ab, deine kollegen wissen ja gar nicht, was sie machen sollen und kriegen den schock ihres lebens. da können die anfälle auch selten sein, selten heißt nicht "nie".
bei mir war es nicht schwer, einen job zu finden, bin auch im büro tätig. die leute müssen halt aufgeklärt sein. du kannst das ja beim vorstellungsgespräch anbringen. persönlich lässt sich so etwas besser kommunizieren als im lebenslauf, "besondere merkmale": epileptikerin.

ich plane auch eine schwangerschaft,daher habe ich eine tablettenumstellung durchgeführt um das risiko der fehlbildung zu mindern, nehme hochdosierte fohlsäure und stehe im ständigen kontakt mit meiner gyn und neurologe. sollte glatt gehen. und da du nicht ständig anfälle hast, ist das risiko sowieso gemindert.

grüße

julia


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