Re: Epilepsie, Alkohol und Autofahren
Hallo,
mit dem Anwalt ist das auch so eine Sache.
Der kostet nur einen Haufen Geld und weil sich da kein grosser Gewinn rausholen lässt, wird er sich auch nicht richtig darum Bemühen, sondern nur kassieren.
Ich würde ihren Arzt aufsuchen und dem das sagen. - Ihn fragen, ob er sie sich mal "kaufen" will, oder ihr einen Brief schreiben will, dass sie mal kommen soll, oder dass sie die aktive Teilhabe am Straßenverkehr unterlassen solle. Wenn nicht, dann wäre er verpflichtet, die Fahrerlaubnisstelle zu informieren. - Ob sie darauf reagiert, kannst Du ja dann dem Arzt berichten.
Das bedeutet, dass Du keine Anwaltskosten hast; dass Du sie nicht von Dir aus unter Druck setzen musst. Und dass es zu ihr jemand sagt, der genügend Taktik für sowas mitbringen müsste, wenn er Mediziner sein will.
Klar kannst Du es ihr nochmal sagen und sie fragen, was ihr Gewissen dazu eigentlich sagt und ob sie sich über die Folgen eines Unfalles bewusst ist und ob sie auch den Tod ihrer Kinder mit Alkohol dann schon so leicht hintunterspülen könnte. "Damit täte sie Dir dann den grössten Gefallen, wenn sie (auch!) Deine Kinder in den Tod fahren würde und darauf kann sie dann stolz sein und bekommt den Nobelpreis oder das Bundesverdienstkreuz am Bande dafür überreicht!"
Sie kann auch gerne warten- oder so lange fahren, bis sie mal in eine Verkehrskontrolle kommt und "gestupft" wird. Dann wird sie nicht nur die FE abgeben, sondern garantiert auch die MPU besuchen und mehrere Prüfungsfahrten bei ihrem Neuerwerb bezahlen dürfen, weil die Prüfer bei "Gasen" ganz besonders freigiebig sind. - Aus unserem Dorf wartet einer schon weit mehr als fünf Jahre auf sein Kärtchen und bei meiner Prüfung wurden einem auch zwei kurz aufeinanderfolgende 30er-Zonen schon beim B zum Verhängnis. - Wie lange er dann fuhr, bis er den DE hatte, weiss ich nicht. - Auch er hatte Gase.
Nebenbei: Einer war bei mir bei der AHB dabei, der einen schweren Autounfall hatte und bei dem er einen Luftröhrenschnitt mit Stimmbandverlust erlitt; Frau und das einzige Kind starb bei dem Unfall und jetzt kann es sich von den Schwiegerleuten als Mörder beschimpfen lassen. - Ob er noch lebt, weiss ich nicht. - Jedenfalls schauten die Schwestern schon darauf, dass in seiner Umgebung keine schärferen Messer herum sind, weil er als Metzger sie schon einzusetzen gewusst hätte, was er mir auch zu erkennen gab.
Beziehe die Probleme mehr auf den Bereich Deines Gesichtspunktes, so könntest Du sie vielleicht besser zum Nachdenken bringen. Je härter Du Dich (auch die Schwiegerleute und ihre Eltern) dann ins Spiel bringst, desto mehr wird es ihr Kopfzerbrechen machen und umso eher könnte sie Vernunft annehmen.
Ich würde jedenfalls den möglichst direkten Weg wählen und nicht recht hinterfotzig sein. (Anwälte- oder FE-Stelle) - Einfach sagen, dass Du das nicht willst und wenn sie nicht mitmacht, dann wirst Du es ihrem Arzt und ihren Eltern sagen, damit die auch wissen, was für eine lebensmüde Tochter sie haben.
Und wenn Du weitere Schritte unternimmst, dann sei so viel Mensch und sag es ihr auch, dass Du dann eben die FE-Stelle informierst, oder der Polizei mal einen Tipp zur günstigsten Fahrzeugkontrolle geben wirst, damit die Kinder nicht mehr unnötig in Gefahren gebracht werden.
Viel Erfolg
Matthias
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- Epilepsie, Alkohol und Autofahren -
HaSi,
15.08.2006, 23:58
- Re: Epilepsie, Alkohol und Autofahren - nicole, 16.08.2006, 00:46
- Re: Epilepsie, Alkohol und Autofahren - Franzi, 16.08.2006, 08:46
- Re: Re: Epilepsie, Alkohol und Autofahren - Achim, 16.08.2006, 09:22
- Re: Epilepsie, Alkohol und Autofahren - vera, 16.08.2006, 10:23
- Re: Epilepsie, Alkohol und Autofahren - HaSi, 16.08.2006, 20:27
- Re: Epilepsie, Alkohol und Autofahren - Ley, Andreas, 17.08.2006, 20:02
- Re: Epilepsie, Alkohol und Autofahren - Matthias, 18.08.2006, 00:31