Re: Dipl.Soz.päd.

heinerle @, Tuesday, 05.09.2006, 13:46 (vor 7291 Tagen) @ Scheutjens Gerie

Hallo,

Genau so ist es. Man muss darauf achten, dass sich die Betroffenen nicht verletzen und vor allem sollte jemand da sein, wenn der Betroffene wieder zu Bewusstsein kommt. Kinder sind dann besonders sensibel und nach dem Anfall sind sie die erste Zeit oft verwirrt, verängstigt und orientierungslos und brauchen dringend eine Person, die für sie da ist.
Während des Anfalls gibt es neben der Verletzungsgefahr nicht viel, was man beeinflussen kann. Man kann eigentlich nur beobachten und, falls der Anfall zu lange dauert den Arzt rufen, es sei denn, man hat einen Diazepam-Einlauf zur Hand, mit dem ein Anfall unterbrochen werden kann.
Keile steckt man heute nicht mehr zwischen die Kiefer, es wurden bei weitem mehr Zähne aus- als Zungen abgebissen.
Ich arbeite übrigens auch mit mehrfachbehinderten Menschen und bin selbst Epileptiker. Welch eine Mischung!

Gruß

heinerle


gesamter Thread: