Re: Epilepsie- wie gehts einem wärend des Anfalls?

Andreas @, Monday, 06.11.2006, 20:46 (vor 7228 Tagen) @ Cecilé

Hallo! ich kann so wie viele andere hier nur von mir selbst berichten in der hoffnung das es dir weiter hilft..
Ich habe seid meiner Pubertät Epilepsie und wurde damals auf ein mittel mit namen convulex eingestellt und kann meines wissens nicht von einer verschlechterung der krankheit berichten. Ich hatte damls einen anfall und dann kam dank medikamenten kein anfall mehr vor bis ich 25 wurde. Es ist meiner Meinung nach aber auch sehr wichtig das man es seinem kind so extrem zu spüren lassen bekommt. weder durft ich in diskos, noch einen tropfen alkohol noch irgendwas machen was spass macht da man ja immer aufpassen und mit einem anfall rechnen musste. Ich habe dann irgendwann nach aehr langer anfallsfreiheit meine tabletten ohne genemigung des arztes abgesetzt. Sicher rate ich keinem dazu dies einfach zu tun, aber ich denke man sollte auch zwischen der häufigkeit und stärke der anfälle unterscheiden. als ich 25 wurde bekam ich einen anfall und brach einfach zusammen- ich kann mich auch an nichts erinnern, aber mein blauer fleck und eine kleine lücke ließ darauf schliessen. Das mit dem komischen gefühl vorher kann ich auch nur bestätigen- nur leider merkt man es erst wenn es zuspät ist... Fazit: keine schmerzen durch den anfall selsbt- und auch keine übelkeit nur der muskelkater macht zu schaffen- zeit meines lebens hatte ich ingesamt 5 anfälle -alle aber in extremen stresssituationen. Ich hoffe das dein lütter ne schwache und keine sehr intensive art davon hat, denn mit der kann man lernen zu leben. Viel schlimmer war die art des umganges mit einem. ich fühlte mich des öfteren wie ein rohes ei dem wiklich fast jeder spass versagt blieb. Es ist keine behinderung sondern man macht es dazu.


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