Ignorierung Krampfanfälle

Manuela @, Thursday, 23.11.2006, 16:42 (vor 7211 Tagen)

Hallo, ich selbst bin indirekt betroffen durch meinen Freund (50) (getrennt lebend in eigener Wohnung und anderen Arbeits- und Wohnort), aber das Problem ist trotzdem riesengroß für mich. Er hatte im August, Oktober und jetzt im November große Krampfanfälle.
Beim letzten Anfall war ich persönlich hautnah dabei, die ersten kamen unvermittelt im Büro, das erste Mal ohne Zeugen, der zweite mit dazukommenden Arbeitskollegen. Er hat mindestens 6 Minuten gekrampft, um sich geschlagen, hatte Prellungen, blaue Flecken, zerbissene Zunge, halb ausgerenkte Arme etc. , war ca. 20-30 Minuten bewusstlos, nicht ansprechbar.
Die ersten Vermutungsdiagnosen der Notärzte lauteten jedes Mal Epilepsie. Nachdem er
diese Vermutung hörte und weiß, dass damit Fahrverbot verbunden ist, belügt er die Ärzte, erzählt nur Halbwahrheiten (kurzzeitige Bewusstlosigkeit ohne Erinnerung), trickst mit
zugeschnittenen Stressgeschichten. Nach dem letzten Anfall konnte ich ihn überreden ins Krankenhaus zu gehen. Da er da auch nur von dreimaliger kurzzeitiger Bewusstlosigkeit gesprochen hat, haben die Ärzte vorwiegend in Richtung Schlaganfall/Bluthochdruck untersucht, der auch jetzt vorhanden ist. Er ist nach seiner Entlassung sofort in seinen Wohnort gefahren, um unbequemen Fragen auszuweichen, ist weiter krankgeschrieben, wird weiter
untersucht (z.B. Termin für Wirbelsäulenuntersuchung).
Was soll ich nur machen, so viel Ignoranz und Verantwortungslosigkeit habe ich noch nicht
erlebt. Er blockiert absolut und verbietet mir jegliche Einmischung.


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