Re: Re: Nächtliche Anfälle
Hi,
hab grad wenig zeit...
also ich nehm medikament, seit 13 jahren immer mal verschiedene, nomentan keoora und lamotrigin in hpher dosis, und hatte niemals wirkliche nebenwirkungen, vllt mal etwas müdigkeit...
also ich hatte carbamazepin, ospoloz, oxcarbamazepin, lamotrigin und keppra...
die sachen die ich alle hatte vor meinem 10. lebensjahr, kann ich mich jez nich dran erinnern...
Fazit : es gibt durchaus auch fälle ohne nebenwirkungen, lass dich von individuellen schicksalen nicht vewirren, sondern folge dem rat der experten...wenn es erst beim 3. oder 4. medikament klappt, dann auch ohne nebenwirkungen is das doch auch ok...du brauchst natürlich nervenstärke und durchhaltevermögen...
viel glück...
christian...
a´chso, ich studiere grad bwl, seit einem monat nun wieder ohne einschränkungen...
bonn empfehle ich übrigens jedem...die uniklinik, epilepsiezentrum, poliklinik...
[zitat=Scarlett]Hallo Martina,
da ich ein ähnlihches Krankheitsbild habe wie du hoffe ich mal dir ein wenig weiterhelfen zu können.
Tja, um ein Fahrverbot wirst du wohl leider kaum drumherum kommen. Ich habe momentan (noch bis Ende des Monats) ein dreimonatiges Verbot, nachdem ich im Juni, Juli und August nach 2 Jahren Pause auch nächtliche Anfälle bekommen habe. Ich kann dir allerdings nicht sagen wie lange man dir ein Fahrverbot geben wird, denn das ist von Arzt zu Arzt wohl unterschiedlich (kann man auch aus den verschiedenen Schilderungen hier entnehmen). Wie gesagt, wenn ich bis zum Ende des Monats anfallsfrei bleibe darf ich zum neuen Jahr wieder fahren.
Ich bin momentan ohne Job, so dass mir das Fahrverbot auch nicht wirklich etwas ausmacht, und 3 Monate sind besser zu überstehen als ein Jahr, das hatte ich nach meinem ersten Anfall, und ich sage dir, das war die Hölle
Nun zu den Medikamenten. Du suchtest ja jemanden der eine ziemlich geringe Dosis nimmt (abends) und über den Tag gut damit zurecht kommt.
Ich nehme seit Mitte September Carbamazepin in der Dosierung 0-0-400 (also nur eine Tablette Abends, was ich für mich selber noch als relativ niedrige Dosis ansehe) und bin seit Ende August anfallsfrei. Nebenwirkungen habe ich (bis auf gering erhöhte Leberwerte) KEINE. Ich bin absolut zufrieden mit diesem Medikament, mein Spiegel (das bedeutet wieviel vom Medikament du im Blut hast) ist in Ordnung (je höher der Spiegel, desto geringer das Risiko eines Anfalls, aber leider auch höhere Nebenwirkungen) und ich hoffe dass ich noch sehr lange damit anfallsfrei bleibe (mein Neurologe meint auch ich habe gute Chanchen).
Natürlich kann ich dir jetzt nicht das Carba als Wundermittel anpreisen (will ich auch gar nicht). Jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente, es gibt hier wie viele die Carba ausprobiert haben und damit absolut nicht klarkamen.
Ich kann dir also nur raten suche dir einen guten Neurologen mit dem du alles besprechen kannst und der sich Zeit für dich nimmt. Er wird dann schon das richtige Medikament für dich finden.
Ich wünsche dir alles Gute!
Grüße
Scarlett[/zitat]
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Martina,
02.12.2006, 10:22
- Re: Nächtliche Anfälle - Scarlett, 02.12.2006, 12:50
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