Re: Nächtliche Anfälle
Hallo Martina,
.... das mit dem FS und dem Verlust des Arbeitsplatzes im AD hatte ich in Anfang 2001 auch.
Nur- mußt Du auch erst einen Menschen totfahren, bevor Du begreifst, daß autofahren nun mal nicht geht, solange eine Anfallsfreiheit nicht besteht?
Bei freiwilliger FS-Abgabe ( Rechtsberatung einholen ) hast Du mit Sicherheit viel bessere Chancen, den FS nach einem Jahr Anfallsfreiheit wieder zu erhalten- evtl. geht´s schneller?
Wg. meiner Sturheit und dem tödlichen VU von mir verursacht, wurde mir der FS für fünf! Jahre entzogen.
Denk´ bitte daran, wieviel zusätzliches Leid dies bedeuten könnte- gegenüber max. einem Jahr!
Ich bin gern bereit, mit Dir direkt mehr Infos auszutauschen. Wird meine E-Mail gezeigt? Sonst: thonie40@t-online.de
........und laß´bitte das autofahren,
so schlimm und altklug es klingt: Gleich morgen früh. So kannst Du Dir und anderen viel Leid ersparen!
Gruß, Thomas
[zitat=Martina]Hallo zusammen,
vor genau einem Jahr hatte ich (25 Jahre) meinen ersten nächtlichen Anfall. Ich
bin damals direkt ins Krankenhaus gekommen und es wurde alles
untersucht. Mein Arzt sagte damals, daß es eventuell eine einmalige
Sache sei. Ich durfte 3 Monate kein Auto fahren.
Leider sind dann nochmal 4 Anfälle in der Nacht aufgetreten. Daher
gehen wir davon aus, daß ich eine Art der Epilepsie habe, die nur
während der Schlafs auftritt.
Nun habe ich gemerkt, daß es so nicht weitergeht und habe in den
nächsten Tagen einen Termin bei Neurologen. Dabei habe ich wirklich
sehr viel Angst.
Zum einen habe ich Panik, daß mein Führerschein eingezogen
wird (was beruflich schon eine Katastrophe wäre, da manchmal auch
Aussendienst), zum
anderen habe ich hier im Forum oft genug gelesen, daß die Medikamente
sehr starke Nebenwirkungen haben. Eine Hoffnung habe ich nun
allerdings, ich habe mal irgendwo gelesen, daß jemand so wie ich an
nächtlichen Anfälle litt und abends eine ganz geringe Dosis an
Medikamenten genommen hat. Über Tag hat er dann überhaupt keinen
Unterschied gemerkt zum normalen Leben.
Da ich beruflich sehr konzentiert sein muss und auch viel lernen muss,
würde die Einnahme starker Medikamente mein Leben auf den Kopf
stellen.
Nun möchte ich gerne mal von euch wissen, ob es hier IRGENDJEMANDEN
gibt, der Medikamente nimmt, und der das Leben und den Beruf normal
auf die Reihe bekommt. Man liesst immer nur, daß man in der
Konzentration sehr stark eingeschränkt ist.
Ich würde mich wirklich über jede Antwort freuen, da ich mir echt
Sorgen mache....
Liebe Grüße
Martina[/zitat]
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- Nächtliche Anfälle -
Martina,
02.12.2006, 10:22
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