Re: Re: eine leidende mutter

Roland @, Wednesday, 27.12.2006, 19:05 (vor 7177 Tagen) @ vera

Hallo Vera

Wir sind zwei mit Epilepsie in der Familie.
Haben beide aber unterschiedliche Anfallsformen. Ich bin 45J. und habe vor 1 1/2 Jahren meinem ersten Anfall bekommen. Ich habe mich sofort bei einem Neurologen untersuchen lassen. Dort wurde ein MRT und ein EEG gemacht.
Bei dem MRT wurde festgestellt das es keine Veränderungen z.B. Knoten oder anderes in meinem Kopf vorhanden ist.
Das EEG hat ergeben, daß ich eine Funktionsstörung in meiner linken Hirnhälfte habe. Seit dem ich 2*300mg Timox nahm wurde es besser. Vor einem 1/2 Jahr bekam ich wieder einen Schub. Ich fuhr mit diesem Gefühl sofort zu meinem Arzt ein EEG machen. Er konnte feststellen, daß die Dosierung noch nicht ausreicht. Jetzt bin ich auf 2*600mg Timox und fühle mich wieder gut ein bisschen müder aber gut.
Meine Tochter hat eine andere Anfallsform. Sie spüht nichts bevor es geschied. Sie nimmt eine Kombination aus zwei Medikamenten ( Orfirl und Lamotrigin ). Das Orfirl hat bei ihr am besten geholfen, hat aber die Nebenwirkung, daß man stärker zunimmt. Aber das sollte man mit einer Ernährungsumstellung in den Griff bekommen. Für die Epilepsie ist eigentlich das wichtigste die Hemmschwelle durch eine Behandlung so stark zu drücken, dass es nicht zum Anfall kommt, auch wenn man ein Leben lang Medikamente nehmen muss. Im Augenblick ist für euch das wichtigste einen Neurologen eures Vertrauens zu finden. Alles Gute auch für das neue Jahr.


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