Status Epilepticus nach 30 Jahren Anfallsfreiheit
Hallo!
Meine Mutter leidet seit 1978 an Epilepsie, kann sich aber nur an 2 Krampfanfälle erinnern, die 30 Jahre zurück liegen. Sie nimmt jetzt seit 1997 Lamictal 200mg morgens und 200g abends und ist eigentlich anfallsfrei geblieben, abgesehen von kleineren Aussetzern.
Silvester hat sie abends ihre Tablette nicht eingenommen weil sie ein Schlückchen trinken wollte. Normalerweise trinkt sie fast nie, aber an diesem Abend waren es wohl schon 2-3 Gläser. Sie war dann auch erst um 2 Uhr nachts schlafen und ist dann morgens gegen 8:30 wieder aufgestanden. Sie war orientierungslos und schien abwesend. Dadurch hatte sie auch an dem morgen vom 1.1.07 keine Tablette genommen. Später folgte ein Status Epilepticus mit 3 Tage Intensivstation und weitere 7 Tage auf der Neuro.
Sie ist jetzt immer noch sehr schwach und nimmt zur Zeit 200mg Lamotigrin+Valpo jewals morgens uns abends. Valpo soll jedoch ausgeschlichen werden und die Lamotigrindosis langsam erhöht werden. Wir machen uns so sorgen, da ja wie gesagt, lange nichts war. Leider lebt sie normalerweise auch alleine aber ist z.Zt. bei meiner Schwester.
Sie leidet noch immer sehr über Schwindel und Müdigkeit und ich frage mich, ob es einfach die vielen Medikamente sind? Eventuell muss sie nach der Medikamenteneinstellung noch zur Reha. Sie hat nie wirklich über ihre Krankheit gesprochen und es immer als nichtig dargestellt. Wir sind einfach alle so besorgt! Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit und kann mir Infos, Erklärungen etc geben?
Vielen lieben Dank!
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Isabell,
15.01.2007, 12:52
- Re: Status Epilepticus nach 30 Jahren Anfallsfreiheit - Robert Heinrichs, 15.01.2007, 18:59
- Re: Status Epilepticus nach 30 Jahren Anfallsfreiheit - Isabell, 17.01.2007, 08:49
- Re: Re: Status Epilepticus nach 30 Jahren Anfallsfreiheit - Marion, 17.01.2007, 19:10