Re: wieder zwei anfälle trotz höherer einstellung der medikamente

sven @, Tuesday, 27.03.2007, 19:38 (vor 7087 Tagen) @ sven

[zitat=Marion][zitat=Rike][zitat=sven]
danke für deine schnelle antwort,sie wurde ja jetzt auch schon mit den medikamenten erhöht.auch frisum.
und morgen gehen wir zum neurologen.ich weiss manchmal echt nicht was ich machen soll.aber ist das nicht auch ein bissl schädlich wenn man mit medis zugepumpt wird?[/zitat]

Lieber Sven,
ich habe selbst Epilepsie und möchte doch ganz gern noch ein Kind bekommen. Daher habe ich mich damit beschäftigt, was es für Probleme geben könnte.
Ich finde es wunderbar und mutig, dass du dich mit deiner Freundin getraut hast!!!! Ich kann deine Unsicherheit gut verstehen. Am besten, du fragst sowohl dem Arzt, als auch deiner Freundin Löcher in den Bauch. Was die Auslöser sein können, und wie es sich für sie anfühlt, und wie du am besten reagieren kannst. Das ist dann auch für deine Freundin eine große Hilfe, wenn du ruhig bleiben kannst, wenn sie einen Anfall hat.
Und ein ganz wichtiger Auslöser ist immer der unterbrochene Schlafrhythmus. Wenn ihr es irgendwie schafft, dass du sie nachts entlasten kannst, das ist sicher hilfreich.

Die Medikamente können zwar Nebenwirkungen haben, aber die sind oft weniger schlimm als die Anfälle selber ? das muss man genau abwägen. Auch hier gilt für euch beide: Den Arzt ganz viel fragen, aufmerksam sein, beobachten und Werte kontrollieren.

Viel Kraft und Mut und Glück für Euch!![/zitat]


Ehrlich, ich finde es toll , dass ihr euch getraut habt trotz und mit der Epi Kinder zu bekommen. Das war halt vor mehr als 40 Jahren ganz anders. Ich habe mich nicht getraut, noch dazu ich in einer Schwangerschaft einen starken Anfall hatte (fast ein Status ohne ärztliche Hilfe, weil im Ausland). Danach machte ich einen illegalen Abbruch, damals illegal, heute wäre das wohl legal möglich. Wenn aber beide Elternteile gut zusammenhalten und am besten noch Großeltern da sind, die unterstützen, dann ist das mit den Kindern durchaus in Ordnung.

Es wird sicher der Schlafentzug bei der Betreuung eines Säuglings eine Rolle spielen. Aber die Zeit geht vorbei. Warum gibt der Vater nachts nicht die Flasche und tagsüber ausgeschlafen sorgt die Mutter für das Kind?
Das schreibt eine, die schon Großmutter sein könnte, wenn sie damals den Mut und die Unterstützung gehabt hätte :-)

Marion[/zitat]
doch doch ich mach das ja alles alleine.auch wenn es anstrengend ist das alles alleine zu machen die nacht.wir hoffen das wir das schaffen.


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