Re: Ausbildung mit Epilepsie

marco @, Tuesday, 03.04.2007, 13:07 (vor 7080 Tagen) @ Maus87

[zitat=cokie]
Hallo Marco,

hab deinen Beitrag weiter oben auch gelesen, die Aussage vom Arzt zu der Ausbildungsunterbrechung bis zur Anfallsfreiheit würde ich so nicht stehen lassen. Sucht euch unbedingt nochmehr ärztliche Meinungen. Weiß nicht in welcher Ecke ihr wohnt, ich kann aber das Neurozentrum der Uniklinik Freiburg nur empfehlen, hab mich selbst dort super betreut, beraten und auch aufgebaut gefühlt. Aus deinem Beitrag geht leider nicht hervor ob deine Freundin auf ein Medi eingestellt ist oder wird. Das ist sicher auch noch wichtig und dann erkundigt euch eben auch bei der Agentur für Arbeit. Sicher ist ein Grand mal im Unterricht keine Kleinigkeit ... aber wenn deine Freundin gut auf Medis eingestellt ist .... Hab zum Beispiel die Erfahrung gemacht, das unheimlich viele LehrerInnen leider so gar nichts mit Epilespie anfangen können und wollen und dann Schüler die diese Krankheit haben und mit den Erscheinungsbildern der Medinebenwirkungen zu kämpfen haben, sehr schnell abstempeln, abwerten, abrutschen lassen. Wer wäre besser geeignet mit diesen Kindern zu lernen wie jemand der selbst betroffen ist??? Aber das ist meine Meinung. Was unsere Gesetze und Ärzte dazusagen steht auf nem anderen Blatt. Vielleicht geht das ja auch nur in ner besonderen Schule??? Keine Ahnung. Deshalb einfach soviel wie möglich an Informationen von Ärzten Kultusministerium, Lehramtsaufsichtsbehörde oder sonstwoher einholen - nur vor allem wenn deine Freundin diesen Beruf liebt - nicht einschüchtern und abfertigen lassen!
Alles Gute für Euch
lG Cordula[/zitat]

Hi Cordula,

so ein paar Eckdaten. Wir wohnen in Nordrhein-Westfalen und falls du uns da Epilepsie-Zentrum nennen kannst, wäre das natürlich super. Meine Freundin war bisher in Bielefleld in der Mara - ein ausgewiesenes Zentrum. Jedoch war die Ärztin dort unfreundlich, nicht mitfühlend und wenig hilfreich. Daher suchen wir jetzt eine andere Adresse.

Zur Frage mit den Medikamenten. Meine Freundin hatte vor 3 Jahren einen Anfall und nun halt vor etwa 1,5 Monaten. Die Ärzte sprechen von einem Grand Mal Anfall. Damals schon sollte sie Medikamente erhalten, aber die Nebenwirkungen waren ihr für ihre Art von Epilepsie zu stark. Bisher wurde sie auch nicht gerade gut dort beraten, z. B. hat die Ärztin nicht auf den Kinderwunsch oder andere Einwände reagiert.
Daher hat sich meine Freundin bisher immer noch geweigert Medikamente einzunehmen. Kann man das nun halten? Oder ist gerade das dann ein Grund gegen eine Verbeamtung? Oder Einstellung?


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