Re: Phenhydan-Langzeitnebenwirkung
Hallo Leute,
nehme jetzt schon über 12 Jahre in Kombination mit verschiedenen anderen Antiepileptika (zur Zeit Keppra 1000) Phenhydan 100 ein.
Mein Neurologe schlug mir demletzt vor Phenhydan zu reduzieren, erwägt sogar dies evtl. ganz abzusetzen. --Ich persönlich halte davon gar nichts, da nur Phenhydan meine Status epilepticuse durchbrechen konnte. Ansonsten hab ich 3 Tage (leider mein Ernst) durchgekrampft. Ich weiss aber auch dass Phenhydan auf Dauer gesehen, negative Auswirkungen auf das Kleinhirn haben kann,
Deshalb meine Frage. Hat von euch jemand Erfahrungen mit der Langzeitbehandllung von Phenhydan???-Länger als 12 Jahre???Hallo Julia,
über Langzeitbehandlung mit Phenhydan habe ich grosse und
schlimme Erfahrung gesammelt . Ich hatte die Kombination Phenhydan-Mylepsin 20 Jahre lang genommen . Es hat , wie bei Dir die Anfälle zurückgehalten , allerdings hatte ich nach u. nach immer grössere Nebenwirkungen .
Leberschädigung,Osteoporose,Blutarmut .
Meine Epileptologin hat mir eine Medikamentenumstellung vorgeschlagen . Das habe ich 2002 in einem Epilepsiezentrum gemacht . Ich war 7 Monate in der Klinik
und es war ein ganz schöner "Schlauch" . Man hat die alten Medis ausgeschlichen u. gleichzeitig die neuen eingeschl. Ich wurde auf Lamictal,Keppra u. Petinutin eingestellt . Diese Einstellung hat sich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit als gut erwiesen . Allerdings haben sich die Anfälle verändert . Es waren meistens nur noch kleine Anfälle , allerdings 2-3 im Monat .
Im nachhinein kann ich sagen , dass dies das kleinere Übel ist . Aber das kann sich von Fall zu Fall ändern .
Ich hoffe ich konnte Dir einige wichtige Informationen geben . Liebe Grüsse
Dieter
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Julia Höhe,
06.06.2007, 10:20
- Re: Phenhydan-Langzeitnebenwirkung - Katrin L., 07.06.2007, 10:30
- Re: Re: Phenhydan-Langzeitnebenwirkung - Julia Höhe, 10.06.2007, 14:00
- Re: Phenhydan-Langzeitnebenwirkung - Dieter, 15.06.2007, 09:50