Re: keppra
[zitat=renate ernsting]meine Tochter 34 Jahre hat einen bösartigen Gehirntumor und nach 4jähriger Einnahme von Tegretal hat man sie auf Keppra 4000mg umgestellt. Seit dieser Zeit hat sie 20 kilo ! zugenommen und seit drei monaten plötzliche Blindheit für ca.5 minuten und schläft dann sofort ein. Danach ist alles wieder ok. Der neurologe sieht keinen Zusammenhang mit keppra oder dass es epi-anfälle seien. die neurochirugen sagen, dass es auch nicht vom tumor kommen könne. Hat jemand erfahrung ob es am keppra liegen könnte, da wir vorher diese " anfälle" nicht hatten. vielen dank renate[/zitat]
Hallo Renate,
Keppra ist m.E. nach ein vorzügliches Medikament, jedoch nur in Verbindung mit Carbamazepin (siehe einschlägige Literatur).
Lies mal sorfältig den Beipackzettel und weitere unabhängige Medikamenten-Publikationen wie "Bittere Pillen" oder "Medikamente" von "Test". Das Zeug hat verdammte Nebenwirkungen. Auch ich sollte von 500 mg ansteigend auf 3000 mg gehen, habe das aber sofort abgebrochen und bin entgegen der ärztlichen Anordnung bei 500 mg geblieben. Ich bekam Hautausschläge, Schwindel etc., genau wie in genannten Publikationen beschrieben. Im Beipackzettel kommt das so deutlich nicht raus. Bei der Dosierung 500 mg Keppra 0-0-1 und Carbamazepin 400 mg in der Dosierung 1-0-1 kann ich gut leben und die Anfälle von "Schlafepilepsie" gehen deutlich zurück, d.h. ich rechne damit, dass dieses Thema vorbei ist. Aber nochmal: Kreppa ist gut, hat aber in höherer Dosierung böse Nebenwirkungen.
Hoffentlich hilft das Deiner Tochter. 4000 mg halte ich für absolut zu hoch. Tegretal hatte ich auch mal, war aber nutzlos.
mfg
Herbert
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renate ernsting,
23.07.2007, 09:55
- Re: keppra - nori, 23.07.2007, 17:41
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