Ausbildung wegen Epilepsie gefährdet
Hallo,
kann mir jemand weiterhelfen? Meine Tochter 19 Jahre hat seit 3 Jahren Epilepsie. ( vor 3 Jahren wurde sie auch Mutter ) und schaffte trotz ihrer Krankheit und Kind ihre Fachhochschulreife zu machen. Sie bekam sogar vom Berufskolleg eine Auszeichnung ( Urkunde ) als Annerkennung für ihre schulischen Leistungen trotz Krankheit und Kind.
Sie schaffte es jetzt auch einen Ausbildungsplatz als Kauffrau für Bürokommunikation zu bekommen. Es ist eine sehr große Firma die dem öffentlichen Dienst angeschlossen ist. Sie hatte beim Vorstellungsgespräch offen darüber gesprochen das sie Epilepsie hat und man unterhielt sich auch ausführlich darüber.
Meine Tochter bekam einen Ausbildungsvertrag ( von beiden Seiten unterschrieben ), wurde bei der Handelskammer angemeldet und hatte alle Termine schon ( Zwischenprüfung und so ). Sie musste dann noch zum ärztlichen Dienst zur Untersuchung. Alles war soweit in Ordnung. Dort wurde sie jetzt von der Ärztin angerufen und die sagte ihr: Da sie mit Ihrer Chefin ( auch Ärztin und ihre Vorgesetzte ) in telefonischen Kontakt steht, ( ihre Chefin ist in Urlaub und hat meine Tochter nicht gesehen und gesprochen ) und sie gehört hat das sie Epilepsie hat, solle sie schreiben: NICHT GEEIGNET.
Meine Tochter ist total am ende. Wie kann diese Ärztin die sie nie gesehen und gesprochen hat ihr die Zukunft versauen.
Meine Tochter rief bei der Firma an, und dort will man versuchen das es trotzdem klappt, aber man sagte ihr auch das es schlecht aussieht, da die Chefs sich wegen der Fürsorgepflicht nicht über den Rat der Ärztin ( sie ist auch die Betriebsärztin ) wegsetzen wollen.
Meine Tochter versucht jetzt noch ein Atest von ihrer Neurologin zu bekommen, das einer Ausbildung nichts im Wege steht.
Aber ob das was hilft weiß ich nicht.
Diese Betriebsärztin kommt in 2 Wochen aus dem Urlaub zurück, und dann versucht meine Tochter mit ihr persönlich zu reden wenn es klappt.
Meine Tochter fragte die andere Ärztin ob das NICHT GEEIGNET nur wegen der Epilepsie ist, oder ob noch was anderes wäre. Man sagte ihr, das es NUR wegen der Epilepsie ist. Dann sagte man sie solle sich lieber in einer keineren Firma bewerben,das wäre besser für eine Epileptikerin. ( was für ein absoluter blödsinn ) " Std später sagte man ihr, das es nächstes Jahr vielleicht besser ist. Das ist ja wohl eine Unverschämtheit. Diese Ärzte wiedersprechen sich total.
Was kann man machen in solch einem Fall.
Kann DIESE Ärztin wirklich die Zukunft meiner Tochter versauen???
Ihre Anfälle sind ca. 2 mal im Jahr und das für 5 Minuten. Danach ist sie sehr geschwächt, schäft den ganzen Tag und kann den nächsten Tag wieder arbeiten ( eben nur etwas gerädert wie Muskelkater ). Wenn der Anfall mal sehr schwer war ( relativ auch nur ca 5 min ) hat sie einen halben Tag Gedächnisslücken. Eigentlich keine sooo schwere Epilepsie.
Was kann ich bzw meine Tochter machen???
Vielen Dank für eure Hilfe
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- Ausbildung wegen Epilepsie gefährdet -
Herbert,
30.07.2007, 16:55
- Re: Ausbildung wegen Epilepsie gefährdet - bianca, 01.08.2007, 10:00
- Re: Ausbildung wegen Epilepsie gefährdet - Gabrielle, 03.08.2007, 09:33
- Re: Ausbildung wegen Epilepsie gefährdet - kleine, 04.08.2007, 12:38
- Re: Ausbildung wegen Epilepsie gefährdet - Herbert, 05.08.2007, 18:46