Re: Dissoziative Anfälle - Pseudoepileptsche Anfälle

Schluffi @, Wednesday, 15.08.2007, 19:55 (vor 6946 Tagen) @ Martin

[zitat=Martin]Hallo Ihr Lieben :)

ich wende mich mit einem Problem an Euch, mit der Hoffnung,dass Ich einen weiterführenden Rat finden werde.

Es geht um einen Menschen den ich Anfang des Jahres kennen gelernt habe.
Jener ist vor 2 Jahren an einer Tumorerkrankung im Gehirn operiert worden. Danach traten in Abständen von ca 3 Monaten epileptische Anfälle auf, welche die typischen begleiterscheinungen, Urinverlust, bewusstseinsverlust, usw mit sich brachten.

Durch Medikamente konnten diese 3 Monate soweit gehalten werden, und mit der Zeit verschwanden auch die Begleiterscheinungen, Urin und Kotverlust, etc.)

Seit diesem Jahr, also Zeitgleich mit dem Eintritt meiner Person in sein Leben, häuften sich die Anfälle zusehens.

Kurz erklärt: Er ist der beste Freund meiner Freundin, welche ich eben am Anfang des Jahre kennenglernt habe. Er ist hocheifersüchtig, wäre gerne wieder mit Ihr zusammen, (nacheigenen Angaben) und hat viele aggresive Seiten an den tag gebracht.
Viele Psychische Anstrengungen sind seit dieser Zeit für alle zu bewältigen. Selbstmorddrohungen über die letzten 20 jahre (gegenüber meiner Freundin), depressive Grundhaltung, Zuflucht in PC - Spielewelten, (computersucht?) Intoleranz gegenüber den Gefühlen von Fremden, verbunden mit einem "kampf" um meine Freundin.... Nach seinen Aussagen ist er aus Prinzip ein Mensch, der gegen mich käpfen wird und mich nicht aktzeptieren wird...

Wie auch immer, als ich mit meiner Freundin zusammenzog, fing es an. Anfangs waren immer Sonntagsanfälle. Die Folge, Meine Freudin springt auf und pflegt Ihn. Alles schön und gut. Naja es war eben immer Sonntag nachmittags...

Er ist nun innerhalb kuzester Zeit 4 Umstellungen der Medikamente unterzogen worden, leider ohne Erfolg.
In den letzten Wochen treten nun die Anfälle 1-2mal wöchentlich auf. Heute leider schon wieder.

Ich habe nun die Befürchtung dass sich da was automatisiert haben könnte, was keiner wirklich richtig behandeln kann. Zu dem ist meine Freundin natürlich Ihm sehr loyal und wird regelrecht wütend wenn ich das Thema Dissoziative Anfälle - Pseudoepileptsche Anfälle nur erwähne.
Sie selber meint jedoch, dass er dringend psychische Behandlung braucht.
Er lehnte jede Psychscihe Betreung nach der Gehirn OP vor 2 Jahren ab, obwohl die Ärzte es für dringend notwendig hielten...

Er hat seinen kontakt zu allen Menschen ausser meiner Freundin abgebrochen, selbst zur Familie, welcher er aggressiv gegenübertritt. Meine Freundin selbst sagt "Ich bin sein einziger Lebensinhalt", wobei ich nicht behaupten kann, dass Sie in der Lage ist verantwortungsbewusst damit umzugehen. Sie ist auf Grund der ganzen Anstrengungen des Jahres bald in Tiefenpsychologischer Behandlung.

Nebenbei gesagt, Er schreckt bei all dem nicht zurück sich 1-2 mal / Woche einen Vollrausch zu gönnen, mit Alkohol, zu Rauchen und die Nächte vor dem PC zu verbringen, und ein paar mal im Jahr auch zu Koksen. Therapiesitzungen gegen die halbseitige Behinderung sowei Kontrolltermine bei Ärzten nimmt er oft nicht wahr. usw.

Er ist 33 Jahre und meiner meinung sehr intelligent. Jetzt meine Frage was soll ich tun?

Ich komm nicht weiter, meine Freundin ist zu tief drin um das mit Abstand zu sehen... daraus entstehen genügend Probleme zwischen uns, welche an meiner Kraft zehren...

Was kann ich tun?

liebe Grüsse, Martin

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Hallo Martin

So schnell wie möglich in eine geschlossene Anstalt !!
In solch einer Situation gibt es nur diesen Weg!
Da ich selbst 3 Suizid Versuche hinter mir habe,und diese dank Gott überlebt habe,dürfte dies der einzige Richtige Weg sein!!
Somit: Nicht Warten sondern Handeln!!
Auch wenns eine Zwangseinweisung ist!!

Gruß Schluffi


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