Rolandoepilepsie, Frisium
Mein Sohn (6 Jahre) hat seit einem Jahr Rolando Epilepsie. Er wurde mit Ospolot behandelt. Nach wiederholten Anfällen nachts nahm er 50 - 50 - 100 mg.
Danach waren die Anfälle ersteinmal vorüber. Ende August ging es aber wieder los. Nachts und erstmals auch tagsüber. Sein Mund fühlt sich komisch an, seine Zunge kribbelt, brennt, die Wange fühlt sich dick an, vermehrter Speichelfluss, die Zunge zuckt, Sprachschwierigkeiten, Zahnschmerz im Unterkiefer und Kopfschmerz. Dieses hatte er an einem Vormittag 8 mal im halbstündigen Abstand. Dann wurde er umgestellt auf Keppra. Das half ihm nicht wirklich weiter. Nachdem er ein Wochenende lang unzählige, teils im 5 Minuten-Takt, kleine Anfälle hatte, wurden wir an einem Montag stationär aufgenommen. Das EEG zeigte nur noch HSA und keinerlei Pausen in der betroffenen Gehirnregion. Ihm wurde nun mit Frisium geholfen. Er nimmt nun seit 3 Wochen Ospolot 50 - 50 - 100 mg und Frisium 2,5 - 2,5 - 2,5 mg. Bisher haben wir und auch er keine Anfälle mehr festgestellt. Wir sind nur unsicher, ob es eine Dauerlösung darstellt. Ein Arzt sagt, aufgrund der Gefahr der Abhängigkeit sei es keine Dauerlösung. Der Oberarzt sagt, er hätte bei Kindern nicht die Erfahrung gemacht, dass sie abhängig werden und es sei durchaus eine Dauerlösung. Kann er diese Kombination tatsächlich bis in die Pubertät nehmen, ohne eine Medikamentenabhängigkeit zu riskieren? Wer hat in dieser Kombination Erfahrung mit Frisium?
Gaby
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Gaby,
03.10.2007, 21:02
- Re: Rolandoepilepsie, Frisium - felix, 06.10.2007, 13:20
- Re: Rolandoepilepsie, Frisium - Paul, 25.11.2007, 20:04