Meine Anfallsstory
Mein Anfallsleiden begann vor zehn Jahen mit fast fünfzehn. Damal ich war im Leichtathletik und habe meinen Körper geschunden ohne Ende , wenig Essen und wenig Schlaf.Meine ersten Anfall bekam ich ich in der Nacht . Meine Eltern hörten nur ein lauten Knall, da war ich aus dem Bett gefallen, als sie hoch kammen in mein Zimmer zucke ich, ab gings ins Krankenhaus. Untersuchungen ohne Ende.Aber auch bei mir kaum Anzeichen. Der Arzt sagte ich müßte Medikamente nehmen , aber das fanden meine Eltern nicht wirklich gut. So konnten sie den Arzt überreden mir keine Medikamente zugeben. Es dauerte nicht lange( gerade mal 2-3 Wochen) , da bekam ich Anfall Nr.2. Ich wachte wieder erst im Krankenwagen auf und dachte mir, nicht schon wieder.Das gleiche Spiel begann.Wieder wurden mir keine Medikamente geben.Das wiederholte sich ca 2 Wochen später wieder . Dann wurde mir Tegretal 400 verpasst.Zu meinem Glück
kam ich zu einer Neurologin, die echt eine an der Waffel hatte. Sie redete mir jedes mal ein ,du darft das nicht , das gleich garnicht... . Jedesmal fragte sie mich , ob ich vielleicht wieder einen Anfall hatte. Das ging mir so auf den Nerv. Naja so vergingen Jahre, ohne Anfall. Ich machte meinen Führerschein und schluckte Tabletten für Tabletten. Als ich 2005 als Physiotherapeut anfing , machte ich einen Bluttest, das Labor fragte mich , ob ich das Wochenende durchgesoffen hatte, wegen meiner Leberwerte. Ich sagte darauf, ich drinke überhaupt keinen Alkohol. Das war Anstoß für mich die Neurologin zu wechseln. Nach Ihrer Meinung müßte ich mein lebenlang die Medikante nehmen. Das wollte ich aber nicht glauben.So suchte ich mir eine Klinik speziell für Epilepsie. Als ich sie gefunden hatte, machte ich mir einen Termin.Das war Anfang 2006. Der Arzt war echt ganz nett und ich füllte mich gleich besser verstanden. Ich schilderte ihm meine Anfallsleiden und es waren ja mitlerweile schon neun Jahre ohne Anfall in Land gegangen. Bis dahin nahm ich 1-0-1 Tabletten. Er sagte , es gäbe die Möglichkeit langsam abzusetzen . Das Risiko bestände zwar , das ich wieder Anfälle gekomme , aber die Chancen stehen gut. Also begannen wir , die Medikamente langsam abzusetzen. Immer eine halbe Tablette bis ich am Ende bei einer halben Tablette abends war. Ich kam kurz vor Weihnachten heim , am 21.12.2006 mußte ich nochmal in die Klinik zum Neurologen , EEG sah gut aus , wir einigten uns ,OK nach Silvester keine Medikamente mehr.Noch am selben Abend geschach wieder . Anfall, Krankenwagen, Krankenhaus. Ich dachte nur, das kann doch nicht wahr sein. Am Anfang durfte ich 2 Monate kein Auto fahren. So mußte mich mein Vater wieder zurück fahren .Seit dem Anfall nehme ich eine halbe Tablette früh und eine halbe abends und hoffe die Dosis reicht.
Naja bis jetzt bin ich Anfallsfrei, aber bei jeden Kopfschmerzen und wenn man mal, die Medikante später nehmen muß , weil man keine dabei hatt am Abend . Ist die Angst immer an meiner Seite.
Das war meine Story, vieleicht hört man voneinander.
Mit freundlichen Grüßen
Stephan König
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Stephan König,
13.10.2007, 17:54
- Re: Meine Anfallsstory - Anton, 13.10.2007, 18:51