Re: Posttraumatische Epi Medis ja/nein?

Biggi @, Sunday, 18.11.2007, 00:02 (vor 6851 Tagen) @ Tina

[zitat=Tina]Hallo an alle Leser,
vor sieben Monaten hatte ich (36 J.)einen schweren Unfall mit SHT 2. Grades, Gehirnblutung, vielen Trümmerfrakturen im Gesicht, vom linken Arm und der Stirn. Wie auch immer habe ich den Weg zum Alltag zurückgeschafft, wenn auch mit nervenden Gedächnisstörungen, Hirndefiziten, Sprachproblemen und Spastiken in der Hand. Kurz nach dem Erwachen einer dreitägigen Bewusstlosigkeit/Dämmerzustand hatte ich immer wieder tägliche "Aussetzer" mit Spracharrest und "Weggetretensein" von ungefähr ein/zwei Minuten. Fühlen/Denken tue ich dabei garnichts, nehme meine Umwelt aber noch ein bißchen wahr ohne Sprechen oder reagieren zu können. Mein Neurologe diagnostizierte jetzt eine posttraumatische Epilepsie und möchte bald mit Antiepileptika anfangen (Falls die Anfälle zu häufig sind). Ich bin mir ziemlich unsicher, ob ich überhaupt Epi-Medis nehmen soll, weil es immer wieder heistt, dass mein Gehirn zwei Jahre nach einem SHT mit Blutung braucht, bis sich alles wieder regeneriert. Ehrlich gesagt habe ich die Hoffnung, dass sich meine Anfälle noch von selbst "erledigen", weil drei Monate nach dem Sturz die "Aussetzer" nur noch einmal im Monat vorkamen und erst vor ein paar Wochen wieder auf alle vier Tage eingeschlichen waren...und stören tun sie mich eigentlich nicht. Das EEG ist ohne epileptische Abnormitäten, lediglich Verlangsamungen. Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, ob ich völlig mit meiner Wahrnehmung daneben liege oder richtig.
Liebe Grüße Bettina [/zitat]

Hallo Bettina :-)
Ich hatte vor ca. 3jahren einen autounfall mit schleudertraume und ich glaube auch ein traumata ,weil ich das auto das mir die vorfahrt nahm und mich 1 1/2meter quer geschoben hat ,kommen sah das hat mir den 1.schock verpasst und der fahrer wollte mich noch schlagen,kamm wie ein wilder stier auf mich zu ,weil ich ihm ja die vorfahrt genommen hätte ,wenn nicht ein junger mann dazwischen gegangen währe .....das war mein schock nr.2.
Nach dem ich wieder son bischen zu mir kam habe ich meinen mann angerufen der sollte mich nach hause bringen,auf dem weg zu seinem auto bin ich dann zusammengebrochen.Mein mann hat mich dann in das nahe kh gebracht wo mein kopf geröngt wurde,aber außer schock, schleudertrauma und leichter gehirnererschütterung nichts fest gestellt wurde und ich dofffiiii
bin noch am selben tag nach hause gegangen.Ca.Jahr später hat die frau die betreute zu mir gesagt "lass mal deinen kopf untersuchen da stimmt was nicht"und dann hörte ich sowas immer öfters.Dann im Juni letztes jahr war ich mit meinem mann im urlaub auf fuerteventura habe ich ca. 10 bis 15 solcher aussetzer bekommen .Nach dem urlaub bin ich zum hausarzt der schickte mich ins kh um ein eeg zu machen.Dann wußte ich bescheit ich habe EPI aber keine anfälle sonder so ähnlich wie du nur aussetzer sekunden lang aber ohne das ich erinnerung hatte.Die aussetzer wurden bis heute immer länger trotz medis.
Und am 9.11 also vor ein paar tagen habe ich dann meinen 1. großen anfall gehabt ich habe ca.1/3stunde gekrampft kam erst im rettungswagen wieder zu mir ich war auch im kh 6 tage.Aber was ich damit sagen wollte ist je früher man eine epi behandelt um so besser sind die chancen sie im griff zu bekommen ,das ist das was ich jetzt weiß.Ich weiß nicht wie das bei mir weiter geht bin auf den weg zur rente.Aber so wie du das beschreibst ist das das selbe wie bei mir nur noch schlimmer absencen nennt man diese aussetzer.Ich hoffe ich konnte dir mit meiner never ending story helfen.Gruß Biggi


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