Re: Autofahren

Julia Höhe @, Friday, 08.02.2008, 20:52 (vor 6768 Tagen) @ anette

Hallo Anette,

da gebe ich Anton vollkommen recht, diese Sache gehört in "Fachhände".

Ich verstehe dass es dich ärgert den Führerschein nun wieder los zu haben, doch das ist nun mal so bei Epilepsie, man ist nie vor dem nächsten Anfall sicher und muss mit allem rechnen.
Hör dich doch mal um, ob von deinen Kollegen bei dir jemand in der Nähe wohnt, evtl. könnt ihr eine Fahrgemeinschaft bilden. Oder öffentliche Verkehrsmittel. Oder zur Not, Jobwechsel in eine andere Filiale??? Oder erst mal gar nicht arbeiten und dafür wieder fit werden???
Die Entscheidung kann ich für dich nicht treffen, dazu kenn ich dich zu wenig. Besprech es am besten mit deinem Arzt, dem du vertraust.
Auf alle Fälle geht das Leben weiter, auch wenns nicht immer danach aussieht.
Bleib optimistisch, du schaffst das schon

Gruß
Julia Höhe


[zitat=anette]Hallo ich bin Anette und bin sehr froh gerade diese Seite gefunden zu haben Meine Epi-geschichte ist echt lang und nicht so toll. Aber nun bin ich seid ca drei Jahren gut mit Lamictal 400mg eingestellt. Die eizigen nebenwirkungen die ich habe, sind in Phasen Schlaflosigkeit 1 bis 2 Std das ist tötlich. Da habe ich dann für die phasen Schlaftabletten bekommenfür 10 tage und dann war es auch wieder gut. Naja und nun habe ich ein großes problem, mit meinem Mann. Irre Psychische Belastungen die mich schon nun 3 Monate nicht mehr schlafen lassen. Ich habe Tonisch-Klonische Grandmal Anfälle. Rechter Temporallappen. Naja also es ging mir nun 4 Jahr gut außer wenn ich mal die medis vergessen hatte oder so dann hatte ich mal einen kuzen Anfall. Aber als ich dann 1 Jahr nichts hatte, durfte ich wieder Autofahren. Nun habe ich durch den Streß, kein schlaf ,wenig essen usw wieder Anfälle bekommen. Noch keinen Grandmal nur Fokale ohne Bewustseinsverlust. Das proplem ist nun, dass ich vor kurzem erst einen Job bekommen habe und dazu brauche ich ein Auto . Ich hatte auf grund der Epi zwei jahre keine und das war sehr frustrierend. Ich brauche das Geld für mein Leben und den Job für meine Seele. Aber ohne Auto komme ich da nicht hin. Das heißt ich darf wieder drei Monate nicht fahren weil es einen Auslöser gab. Was soll ich blos tun. 1 jahr warten muß man ja wenn es keinen direkten Auslöser ab. Zum Glück ist mein Mann Arzt uund kennt sich da etwas aus. Aber naja haben halt Probleme. Also nun habe ich erst am 22.2 meinen Termin beim Neurologen. Ich merke ich kann nicht mehr bin am ende. Ohne Schlaf geht garnichts. Anfälle auch bekommen. Aber wenn ich Ihm das alles so sage, dann sagt er sicher Auto 1 oder 3 Jahre stehen lassen .Das geht garnicht. Naja ich will ja verantwortungsbewußt sein aber ich brauch den Job. Ich hatte schon gehört das mein Neuro Keppra als zweit medi angedacht hat mit Lamotregin was ich ja schon nehme. Aber ich höre von so vielen psychischen nebenwirkungen. Aber keiner schreibt genau was das für welche sind. kann mir da mal jemand bei behilflich sein und was preisgeben. Ich bin zur zeit total am Ende die Anfälle schlauen meistens habe ich sie nachts bzw in der einschlaffase und dann muß ich zum frühdinst um 4,20 uhr aufstehen und das ist kaum zu schaffen. Aber ich bin halt so ein macher. Nur manchmal denke ich glleich breche ich zusamen. Naja über jede Antwort bin ich froh. Fühle mich gerade etwas verwirrt kann sein das die mail etwas durcheinader ist. Nächstesmal wird es besser. Schön das es Euch hier gibt

Liben Gruß anette[/zitat]


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