Re: Keine Medikamente helfen

Katrink ⌂ @, Wednesday, 05.03.2008, 17:58 (vor 6742 Tagen) @ Anja Lorenz-Mielke

[zitat=Anja Lorenz-Mielke]Hallo, ich berichte über meine Tochter Lisa (13 Jahre alt). Letztes Jahr im Juni begannen ihre "Zuckungen", erstmalig auf einem Klassenausflug mit Übernachtung, wo sie sehr wenig geschlafen hat.
Nach einem pathologischem EEG und der Vorstellung bei einer Neurologin, war die Diagnose sehr schnell gestellt: Epilepsie, genau gesagt: das "Janz-Syndrom".
Seitdem nimmt Lisa Medikamente um einen richtigen Krampfanfall vorzubeugen. Leider schlägt kein Medikament zufreidenstellend an. Wir begannen mit Lamotrigin, versuchten dann zusätzlich Keppra und nun sind wir bei Valproat (Ergenyl crono 300) und bis auf die Nebenwirkungen (Gewichtszunahme) passiert nichts.
Am liebsten würde ich die Medikamente absetzten. Ich frage mich, kann man (Lisa) mit den Zuckungen nicht einfach weiter leben?, würde sie wirklich nach Absetzten des Medikamentes ein Krampfanfall bekommen?
Liegt die Ursachen der Epilepsie vielleicht auch bei der Impfung gegen HPV? Diese hattte sie ca 8 Wochen vor dem ersten Zuckungen bekommen? Jetzt heißt es, Lisa soll noch ein anderes Medikament ausprobieren (Pepnidat oder so ähnlich). Gibt es Eltern, die ähnliches bei der Einstellung der Medikamente erlebt haben? Ich bin absolut verunsichert und wünschte, es würde einfach wieder verschwinden. Diese vielen Tabletten, im Moment nimmt sie 2100 mg Valproat und 1000mg Keppra tgl. ein, und das Valproat soll evt. noch gesteigert werden! Ich würde mich freuen,wenn andere Eltern mir ihre Erfahrungen erzählen würde.
LG Anja Lorenz-Mielke[/zitat]
Hallo Anja,
ich nehme an,das Medikament heißt Phenhydan.Ich habe mittlerweile in 15 Jahren posttraumatischer Epilepsie alle Medis durch und Phenhydan nehme ich z.Zt. auch.
Ich empfehle Dir auch einen Epileptologen,Bielefeld-Bethel und die Uniklinik in Bonn.LG,Katrin


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