Re: Keppra - Reduktionsphase

Anton @, Wednesday, 19.03.2008, 22:51 (vor 6728 Tagen) @ Julie

Hallo,
ich nehme seit 2 Jahren Keppra und weiß von der guten Wirkung dieses Medikaments mit dem Nachteil, dass jede Änderung der Medikation "durchschlagende" Wirkung/Nebenwirkung haben kann. Am deutlichsten soll es sein in der "Einschleichphase".
Ich habe mal um 25 % aus eigenen Stücken erhöht und das Ergebnis war, dass ich "Dummes Zeug" geredet habe, ohne es selbst zu merken. Aus falscher Höflichkeit habe ich es von Dritten leider auch nicht gehört, so dass ich späterhin durch Zufall selbst drauf gekommen bin.
Was Deine Problematik angeht, halte ich die Reduzierung der Menge für zu hoch in so kurzer Zeit. Wenn jedoch ein Arzt mit dementsprechender Erfahrung das verordnet haben sollte, wird es auf jeden Fall seine Richtigkeit haben. Bei Keppra sollte man aus meiner Sicht und Erfahrung keine "Alleingänge" machen.
So genau und gut geschildert, wie Du das hier gemacht hast, würde ich dem Arzt Deine Erscheinungen vortragen. Das klingt fast wie Auren. Aus Sicht der Epileptologen sind Auren schon Anfälle.
Ich wünsche dir viel Gesundheit und alles Gute.
Herzliche Grüße
Anton


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