Re: Re: Re: Medikamente: Pro & Contra

Wissender @, Wednesday, 02.04.2008, 19:24 (vor 6714 Tagen) @ leni

[zitat=Horst]Hallo Leni,
deine Angst vor Nebenwirkungen der AEs sind nicht unbegründet. Ich kannte sie genügend.
Da "Zuckungen" auch bei Magnesiummangel auftreten, könnte letzterer auch die Ursache für deine Anfälle sein.
Bei den nächsten Ankündigungen würde ich sofort mit Magnesium gegensteuern, wichtig ist eine ausreichende Dosierung.
BG Horst
[/zitat]

Hallo Horst,

ein Hoch auf das Magnesium.

Bei Überdosierung (Hypermagnesämie)erfolgt folgendes:
Beim gesunden Menschen gibt es in der Regel keine Überdosierungen, zu viel aufgenommenes Magnesium wird ausgeschieden. Bei einer herabgesetzten Nierenfunktion kann es jedoch zu einem Überschuss an Magnesium kommen, besonders wenn magnesiumhaltige Arzneimittel, wie beispielsweise Antazida oder Abführmittel, eingenommen werden.

Die Normalwerte für Magnesium im Plasma bzw. Serum liegen zwischen 0,8 bis 1,2 mmol/l. Die Symptome einer Überdosierung entwickeln sich in Abhängigkeit der Magnesiumkonzentration im Blut. So kann es ab ca. 2 mmol/l zu Durchfall und zu einer herabgesetzten Erregbarkeit der Muskulatur und des zentralen Nervensystems kommen. Bei Magnesiumkonzentrationen über 5 mmol/l kommt es zu Lähmungserscheinungen, zu einer gestörten Erregungsbildung und -ausbreitung am Herzen und zu einem Blutdruckabfall. Ferner können Atemdepression, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Bei einer extremen Überdosierung von Magnesium kann es zu Atem- und Herzstillstand kommen.

Magnesiumvergiftung
Bei einer Vergiftung mit Magnesium kommt es zu den bereits bei der Hypermagnesämie beschrieben Symptomen. Um eine Magnesiumvergiftung zu behandeln, wird der Magen gespült oder/und eine intravenöse Injektion mit 10%iger Kalziumglukonatlösung oder 0,5 bis 1 mg Neostigmin gegeben. Ferner muss gegebenenfalls eine Atemhilfe oder eine Stabilisierung des Kreislaufs erfolgen.

Bist wirklich ein Genie, um eine Ferndiagnose abgeben zu können.
Da bei myklonische Zuckungen und festgestelltem Janz Syndrom sowie allgemein bei festgestellter Epilepsie eine Magnesiumgabe nicht sinnvoll ist.

Zum anderen passt deine Antwort nicht recht zur Fragestellung des Beitrages.

Nach dem Motto: Habe Epilepsie und werde durch eigenverantwortliche Magnesiumeinnahme noch mehr krank.

Gruß

Wissender


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