Benigne Partialepilepsie

Kiki @, Saturday, 17.05.2008, 17:31 (vor 6669 Tagen)

Meine Tochter (8) hatte seit der ersten Klasse (jetzt ist sie in der zweiten auf der Montessorischule) große Schwierigkeiten, Lesen und Rechnen zu lernen, daher haben wir eine Komplettuntersuchung bei einem sozialpädiatrischen Zentrum machen lassen und dort sind beim EEG "Zacken" aufgetaucht, die angeblich auf eine benigne Partialepilepsie hindeuten. Das Kind hatte aber noch nie auch nur so etwas Ähnliches wie einen Anfall und ist auch nicht abwesend oder so, nur manchmal (wenn sie sehr fasziniert andere beobachtet) dauert es ein bisschen, bis sie reagiert. Bei einem psychologischen Test, dem K-ABC-Test (unter sehr merkwürdigen Bedinungungen bei über 30 Grad um 15 Uhr nachmittags nach einstündiger Zugfahrt (wo jeder geschafft ist), hat sie schlecht abgeschitten und man hat ihr einen IQ von 79 und "Lernbehinderung" bescheinigt. Sonst ist sie ein ganz normales Kind mit einem "Dickschädel". Ich mache mir aber natürlich Sorgen, weil sie so kleine Fortschritte macht und ich immer denke, vielleicht braucht sie doch Medikamente. Bin aber der Schulmedizin gegenüber sehr kritisch eingestellt. Wer hat ähnliche Erfahrungen? Danke schon mal!


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