Re: Re: Können durch die richtige Medikametierung Anfälle komplett vermeidet werden?
Hallo Jacqueline,
erstmal ist es nicht gerade leicht Deinen Namen zu schreiben 
Also ich versuche mal Deine Fragen abzuarbeiten.
Zu der Dosierung. Der Körper kann sich mit der Zeit an ein Medikament gewöhnen, so das die Dosis immer weiter erhöht werden muß, bis die Grenze erreicht ist und das Medi gewechselt werden muß. Bei Deinem Freund behaupte ich mal einfach, das es eine einfache Entladung war. Wie bei einem Stausee der einfach mal was abgelassen hat. Ein einzelner kann sich mal verlaufen.
Dei Anfälle komplett vermeiden ist teilweise möglich. Das kommt auf die Art der Anfälle an und die Behandlungsmöglichkeit.
Dein Freund müßte normalerweise einen Neurologen oder einen Epileptologen als "Hausarzt" haben. Setz Dich doch mit ihm und Deinen Freund zusammen und besprecht das Thema. Er wird Dir einiges über die Krankheit deines Freundes und deren Behandlung mitteilen,wennn es Dein Freund will. Dosiert NIEMALS eigenständig am Medis rum, sondern lasst es immer den Epileptologen machen. Den der kennt die Blutwerte und die Medis.
Ansonsten kannst Du nicht viel helfen, wenn Dein Freund einen Anfall hat. Pass auf das er sich nirgends verletzten kann. Versuche NIEMALS etwas zwischen die Zähne zu schieben oder ihn festzuhalten (schafft man sowieso nie). Einfach konrollieren und bei einem großen Anfall einen Notarzt rufen. Das kann man mit der Zeit allerdings sehr gut einschätzen, ob man einen benötigt. Bist Du unsicher wähle die 112. Es ist nicht schlimm wenn der Arzt ankommt und es ist alles wieder ok (http://www.epilepsie-dollbergen.de/include.php?src=http://www.epilepsie-dollbergen.de/epi/notfall.htm).
Sorgen im großen ganzen mußt Du nicht. Schau einfach mal im Netz wie man bei einen Anfall vorgeht und besprich alles mit den Ärzten und mit der Zeit kommst Du super damit zurecht.
Gruß Andreas[/zitat]
Hallo Andras,
ich danke dir für die rasche Antwort, ich war schon mit ihm bei den Neurologen nur bei dem wo er ist, habe ich das Gefühl dass er mein "Anliegen" nicht versteht.
Mein Freund ist 1,87 m groß ich bin gerade mal 1,56 m, mir geht es eigentlich darum dass ich jeden Anfall schon Stunden vorher an meinem Freund sehe, ich weiß wie er sich verhält ich kann seinen Blick zuordnen usw. also ich weiß genau wenn ein Tag ist wo ein Anfall kommt, bis auf den letzten Anfall habe ich es immer geschafft, dass er bei dem Anfall gelegen ist, weil ich ihn meistens nicht aufstehen lass! Das Problem dabei ist, dass er sich dadurch "Entmannt" vorkommt und ich kann ihm nicht verständlich machen, dass es im Prinzip nur zu seinem eigenen Schutz ist. Im liegen kann nicht so viel passieren wie wenn er zb wie beim letzten Anfall auf den Glastisch fällt (hab den Tisch zwar extra weg gestellt nur wie es das Schicksal will flog er trotzdem drauf - der Tisch ist ganz und ihm ist nichts passiert)! Ich hoffe du verstehst auf was ich hinaus will. Das eigentliche Problem liegt darin, dass ich den Sturz nicht "kontrollieren" kann!!!!
Wie kann ich ihn zu verstehen geben dass ich ihn nicht entmannen will sondern nur um seine eigene Sicherheit besorgt bin? Und kann ich das überhaupt? Oder ist mein Verhalten - wie er sagt - falsch???
Danke
Jacqueline
ps. danke für die seite die ist echt toll
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Jacqueline,
18.06.2008, 20:39
- Re: Können durch die richtige Medikametierung Anfälle komplett vermeidet werden? -
Andreas Völcker,
18.06.2008, 20:58
- Re: Re: Können durch die richtige Medikametierung Anfälle komplett vermeidet werden? - Jacqueline, 19.06.2008, 08:26
- Re: Re: Re: Können durch die richtige Medikametierung Anfälle komplett vermeidet werden? - Mystica, 19.06.2008, 08:50
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Andreas Völcker,
19.06.2008, 12:54
- Re: Re: Können durch die richtige Medikametierung Anfälle komplett vermeidet werden? - Jacqueline, 19.06.2008, 20:02
- Re: Re: Re: Können durch die richtige Medikametierung Anfälle komplett vermeidet werden? - Andreas Völcker, 20.06.2008, 08:41
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Andreas Völcker,
18.06.2008, 20:58