Meine Gedanken

Günther @, Friday, 19.09.2008, 15:47 (vor 6544 Tagen)

Ich hatte jetzt im Juli den 3. Anfall ,
allerdings in Abständen von ca. 2 Jahren
und ohne jegliche Behandlung.
Nach jedem Anfall bin ich in eine Klinik eingeliefert worden , aus der ich mich immer nach 3-4 Tagen wieder entlassen habe .
Ich arbeite als Elektriker und stehe auf Rüstungen und Leitern . Auch fahre ich Auto. Zwischen den Anfällen habe ich zu keiner Zeit irgendeine Beeinträchtigung meiner Gesundheit bemerkt.
Ich lehne nach wie vor eine Terapie , die ausschließlich auf medikamentöser Basis beruht ab , da ich der festen Überzeugung bin , daß so eine Terapie mehr schadet als nutzt.
Ich bin der Meinung , daß eine Hilfe für
den Patienten in erster Linie darin bestehen muß,ihn erst mal anzuhören und zwar ohne Medikamenteneinfluß , seine Sorgen und Nöte zu verstehen und ihm helfen ,seine innere Ruhe zu finden ,
also eine Hilfe zur Selbsthilfe .
Denn die Ursache eines Anfalls besteht nach meiner Ansicht darin , daß sich im Gehirn eine Spannung aufbaut , die sich im Moment des Anfalls auflöst .
Diese Spannungserhöhung zwischen den Zellen wird hervorgerufen durch äußeren Einfluß , wie Stress , u.s.w.
Deshalb ist es das wichtigste als Anfallspatient , den Stress zu vermeiden und seine innere Ruhe wieder zu finden.
Leider hat man als Patient beim Arztbesuch immer den Eindruck , daß der Arzt nur dazu da ist ,Medikamente zu verschreiben ,dazu braucht man keinen Arzt .

Soweit meine Meinung , vielleicht bekomme ich ja eine Antwort .

Gruß Günther


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