Eine Frage der Einstellung?

Katja @, Sunday, 28.12.2008, 19:44 (vor 6444 Tagen)

Hallo,
ich möchte mich erstmal bei allen bedanken, die auf meine Fragen geantwortet und mir damit ein ganzes Stück weitergeholfen haben. Vielen Dank!
Zwischenzeitlich habe ich hier im Forum sehr viele Beiträge gelesen. Nun stellt sich mir die Frage, ob der ein oder andere in dieser Krankheit nicht ein wenig übertriebene Vorsicht und Angst an den Tag legt? Ich denke, man kann heutzutage auch mit der Diagnose Epilepsie ein fast normales Leben leben. Sicher sollte man der ein oder anderen Situation möglichst aus dem Weg gehen aber muss man denn wirklich auf soviel verzichten? Computer, laute Musik, Feiern, Autofahren etc. ... Einfach Leben... Fast alle hier im Forum bekommen Medikamente, die Epi so gut wie aus dem Leben wischen, einfach unterdrücken, um ehrlich zu sein. Aber genau diese Medikamente sollen doch helfen, mit Epi ein (fast) normales Leben zu leben, oder? Ohne ständige Ängste und steten Verzicht! Es gibt soviele Krankheiten, die ein Leben doch viel schwieriger machen, weil man nicht einfach ne Pille schlucken kann und damit die Krankheit weitgehend aus dem Leben verbannen kann. Denken wir an Aids, Krebs, Gelähmte, Blinde, Taube etc. Ich denke, diese Menschen haben auch ein schweres Leid zu tragen und müssen tag täglich damit leben. Ein Epi wird nicht jeden Tag mit seiner Krankheit konfrontiert, ich kenne zumindest niemanden, der tag täglich einen Anfall bekommt. Daher denke ich, man sollte es akzeptieren und mit der Krankheit ein (fast) ganz normales Leben weiterleben. Aber gut, ich denke, dass ist wohl alles eine Frage der Einstellung.
Dennoch vielen Dank für die vielen Beiträge hier im Forum und damit dem Einblick in die vielen unterschiedlichen Alltage mit Epi!
Ich wünsche allen einen guten Rutsch und super Start in 2009!
Grüße
Katja


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