Re: Eine Frage der Einstellung?
Hallöchen,
das was du schreibst ist einerseits richtig: es gibt viele Menschen die schlimmer dran sind als mit der Krankheit Epilepsie und man sollte so normal wie möglich damit umgehen.
Auf der anderen Seite gibt es viele verschiedene Formen von Epilepsie.
Es gibt auch Leute bei dene Medis nix helfen obwohl sie die nehmen nur bedingt, und auch Leute die täglich Anfälle haben trotz Medis.
Man kann net alle in einem Topf schmeißen.
Aber Musik hören,Computer oder sowas hat mich auch nie gestört und auch sozusagen "alles" mitgemacht.
Aber die Leute die z.B. wissen, daß sie in Disko von dem Licht oder so Anfälle bekommen würde ich das net unbedingt empfehlen jede Woche in die Disko zu gehen und würde es auch net machen.
Und Autofahren ist mit Epilepsie sowieso nicht möglich!!!!!
Vieles ist Einstellungssache klar. Du kannst aber keinem was einreden, der davon übezeugt ist, daß die Krankheit krass gesagt "tödlich/schädlich/furchtbar" ist.
Dazu muß er es selber erst verarbeiten und damit zurechtkommen, evtl. mit prof. Hilfe.
Wünsche auch einen guten Rutsch!
LG
Brigitta
[zitat=Katja]Hallo,
ich möchte mich erstmal bei allen bedanken, die auf meine Fragen geantwortet und mir damit ein ganzes Stück weitergeholfen haben. Vielen Dank!
Zwischenzeitlich habe ich hier im Forum sehr viele Beiträge gelesen. Nun stellt sich mir die Frage, ob der ein oder andere in dieser Krankheit nicht ein wenig übertriebene Vorsicht und Angst an den Tag legt? Ich denke, man kann heutzutage auch mit der Diagnose Epilepsie ein fast normales Leben leben. Sicher sollte man der ein oder anderen Situation möglichst aus dem Weg gehen aber muss man denn wirklich auf soviel verzichten? Computer, laute Musik, Feiern, Autofahren etc. ... Einfach Leben... Fast alle hier im Forum bekommen Medikamente, die Epi so gut wie aus dem Leben wischen, einfach unterdrücken, um ehrlich zu sein. Aber genau diese Medikamente sollen doch helfen, mit Epi ein (fast) normales Leben zu leben, oder? Ohne ständige Ängste und steten Verzicht! Es gibt soviele Krankheiten, die ein Leben doch viel schwieriger machen, weil man nicht einfach ne Pille schlucken kann und damit die Krankheit weitgehend aus dem Leben verbannen kann. Denken wir an Aids, Krebs, Gelähmte, Blinde, Taube etc. Ich denke, diese Menschen haben auch ein schweres Leid zu tragen und müssen tag täglich damit leben. Ein Epi wird nicht jeden Tag mit seiner Krankheit konfrontiert, ich kenne zumindest niemanden, der tag täglich einen Anfall bekommt. Daher denke ich, man sollte es akzeptieren und mit der Krankheit ein (fast) ganz normales Leben weiterleben. Aber gut, ich denke, dass ist wohl alles eine Frage der Einstellung.
Dennoch vielen Dank für die vielen Beiträge hier im Forum und damit dem Einblick in die vielen unterschiedlichen Alltage mit Epi!
Ich wünsche allen einen guten Rutsch und super Start in 2009!
Grüße
Katja
[/zitat]
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- Eine Frage der Einstellung? -
Katja,
28.12.2008, 19:44
- Re: Eine Frage der Einstellung? - Brigitta, 28.12.2008, 22:19
- Re: Eine Frage der Einstellung? - Anton, 29.12.2008, 09:23
- Re: Re: Eine Frage der Einstellung? - Schluffi, 29.12.2008, 10:32
- Re: Re: Re: Eine Frage der Einstellung? - Katja, 30.12.2008, 04:20
- Re: Re: Eine Frage der Einstellung? - Katja, 30.12.2008, 04:25
- Re: Re: Eine Frage der Einstellung? - Katja, 30.12.2008, 04:35
- Re: Re: Re: Eine Frage der Einstellung? - Schluffi, 30.12.2008, 11:05