Re: Leben mit einem Epileptiker

Kate @, Monday, 12.01.2009, 14:11 (vor 6429 Tagen) @ Jacqueline

Hallo Jacqueline,

eigendlich kann ich Dir leider keinen heißen Tipp geben, aber ich bin eine Art Leidensgenossin.
Ich bin 32 J., bei meiner Tochter 4 J. wurde vor einem Jahr Epi. festgestellt und seit dem nimmt sie auch Tabletten.
Voe ca. vier Wochen ist mein Mann mit einem epileptschen Anfall zusammengebrochen, auch noch als ich mit meiner Tochter mal wieder im Krankenhaus war. Wir waren auch beide Anwesend.

Ich finde ein Anfall, ob Kind oder Partner das ist kein Anblick woran man sich gewöhnen kann, und ich fande es höchst erschreckend und beängstigend meinen Partner so zu sehen.
Man man sich Gedanken und ich habe Angst davor ob sowas wieder passiert. Er wird zwar gerade auf Lamotrigin eingestellt, aber die Angst bleibt.

Ich kann in etwa verstehen was Du da mitmachst, seit dem meine Tochter betroffen schlafe ich nur noch ganz leicht, sobald sie irgendwie im Schlaf röchelt, renne ich schon hin.

Ich denke als Angehöriger lebt man immer mit einer gewissen Angst davor, manche können damit leben, manche vielleicht nicht. Ich denke wenn es so an die eigene Substanz geht das man Angstzustände bekommt, oder eine "normale" Partnerschaft nicht mehr möglich ist, dann sollte man sich was anderes überlegen.

Ich wünsche Dir viel Kraft!

Lieben Gruß,

Katharina


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