Re: Re: kann der arzt den führerschein wegnehmen?

Brigitta @, Monday, 26.01.2009, 01:06 (vor 6415 Tagen) @ Karolin

Hallo Katja,

ja danke. Bin seit meiner OP anfallsfrei zum Glück. deswegen durfte ich meinen Führerschein auch machen wieder.

Ich würde auch das Auto stehen lassen, erst Recht wenn das ein Arzt sagt.

Und abgesehen von der Versicherung und Geld, dein seelisches Leiden danach und Vorwürfe wirst nimmer los wenn was schief läuft!

LG

Brigitta

[zitat=Katja][zitat=Brigitta]Hallöchen,

hört sich schlimm an.

Ich kann da aber nur meinem Vorredner(in) zustimmen. Der Arzt kann dir den Führerschein nicht wegnehmen. Aber du fahrst auf eigene Verantwortung!!!!!

Ich hatte damals meinen Führerschein gemacht(machen dürfen) nachdem ich 1 Jahr anfallsfrei war. Hab dann einen Anfall während dem Autofahren bekommen und hab einen gerammt. Ist nix passiert, aber ein Jahr später wurde mir der Führerschein weggenommen von der Führerscheinstelle. Hatte aber Freigabe vom Arzt, daß ich den Führerschein machen darf und auch von der Fahrschule.

Wenn mir einer damals dies verboten hätte, hätte ich mir damals das Geld gespart.

Habe meinen Führerschein letztes Jahr wieder NEU machen müßen, beide Prüfungen und einige Fahrstunden ( nicht alle Pflichtstunden) und davor einen sehr teuren Gutachten erstellen müßen. Alles in Allem hat mich das mehr gekostet wie damals mein Führerschein!!!!!!

Ich kann dir nur raten hör auf dein Arzt! Der weiß was er macht. Vor allem denk an die anderen wenn du einen Anfall hast und einen Unfall baust! Du kannst Glück haben wie ich aber auch Pech haben und denjenigen hart gesagt töten, dann wirst es dein Leben lang bereuen.
Und meines Wissens zahlt auch keine Versicherung wenn der Arzt dir das "Verbietet" und die einen Attest oder sowas anfordern vom Arzt der dies reinschreibt zahlt auch keine Versicherung, denn du bist selber Schuld gewesen dann. Das kann dich sehr teuer kosten dann bis zu unbezahlbar!!!!! Versaust damit dein ganzes Leben!!Und auch den von dem/der Anderen.

LG

Brigitta

Hallo Brigitta,

das hört sich echt so an, als hättest Du da echt ne Menge Geld lassen müssen. Das ist schon arg ungerecht.
Nochmal zu dem "Verbot" seitens des Arztes und der Versicherung. Also, es besteht grundsätzlich die Kasko Versicherung. Diese besteht grds. immer, wenn Du "noch" im Besitz des Führerscheins bist. Daher ist der Schaden, dem Du evtl. jemand anderem zufügst, auf jeden Fall abgedeckt. Was bleibt ist halt, wie gesagt, die strafrechtliche Seite. Dieses Risiko trägt jeder Mensch mit Epilepsie, Herzkrankheiten, und keine Ahnung, was noch allem. Das ist nun mal leider so.
Dennoch bin ich der Meinung, dass man, wenn man weiß, dass man häufig zu Anfällen neigt und nicht unbedingt aufs Fahren angewiesen ist, lieber Abstand vom Autofahren nehmen sollte. Ich selbst fahre allerdings. Hatte bisher einen festgestellten Anfall. Bisher nicht wieder. Nehme meine Medis regelmäßig.

Ich hoffe, dass Du diesmal mehr "Glück" mit deinem Führerschein hast!!!
'
LG
Katja[/zitat]


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