Re: Medikamente abgesetzt, nun Lachanfälle. Wer kennt das?

Ramona @, Monday, 02.03.2009, 15:39 (vor 6380 Tagen) @ Ramona

[zitat=Tanja]Hallo Ramona,

ich bin 36 Jahre alt und leide auch an Lachanfällen.
Mein Freund sagte mir das ich Nachts innerhalb von 3 Stunden bis zu 25-30 mal Lache und Kicher. Ich selber bekomme von dem ganzen nichts mit auch Tagsüber habe ich 10-15 Anfälle. Meine Augen sind offen und ich Lache. Wenn ich wieder zu mir komme, brauche ich 1-2 Minuten um wieder klar zu kommen. Auch von den Anfällen bekomme ich nichts mit, und für mich geht alles da weiter wo es aufgehört hat - vor dem Anfall. Habe diese Anfälle seit 2 Jahren und war vor Weihnachten 3 Wochen in Emden in der Klinik bei Dr. Klugkist. Dort wurde uch von meinen Tabletten die ich bis dahin nahm umgestellt. Seit dem sind die Anfälle nicht mehr so häufig wie davor 30-40 mal pro Tag.Ich hatte als Kind einen Gehirntumor der mir in Bremen entfernt wurde. Die Ärtze vermuten das es daran liegt aber genaues kann man wohl zu dieser Art von Anfällen nicht sagen. Außerdem wurde mir gesagt das mann die Art von Epi nie ganz zu 100% weg kriegen würde. Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles gute und wenn Du noch Fragen hast, schreib mir.
Liebe Grüße Tanja [/zitat]

Hallo Tanja,

danke erstmal für deine Antwort.

Bei Angie ist es so: erst seit die Medikamente in den letzten beiden Zügen abgebaut wurden hat sie das. Dabei ist sie aber vollkommen wach, also es hat vorläufig erstmal nichts mit einem Anfall an und für sich zu tun. Dies kommt zum Beispiel vor, wenn sie ruhig auf der Couch liegt und jetzt nichts zum lachen Anlass gibt. Sie schaut einen dann an und fängt an zu lachen ohne aufzuhören. Vor allem nachts, wenn man reinkommt, meist auch noch wenn man das Zimmer wieder verläßt. Da sie damals, als sie den Sauerstoffmangel hatte, dabei war ins Koma zu fallen, hatte sie auch ein total verlangsamtes EEG und diese Lachattacken, da war sie allerdings nicht wach. Auch dieses unmotivierte Stöhnen, das sie hat, kam erst im November zum Vorschein. Das Ganze ist sehr anstrengend, weil sie seitdem kaum noch eine Nacht durchschläft und meist auch nicht länger als 2-3 Stunden am Stück. Wir legen sie so gegen 20 Uhr ins Bett und dann kichert und stöhnt sie rum bis so 1 oder 2 Uhr nachts, ist auch bei jedem noch so kleinen Geräusch sofort wach. Ich kenn sowas nicht von ihr, habe nun Angst dass es sich verschlimmert. Blöd ist nur, dass zur Zeit unser Neurologe im Urlaub ist und die anderen mir keinen Rat geben wollen/können....

Liebe Grüße

Ramona


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