Tablettensüchtig? Teil 2
Sertralin 50mg
ist ein stärkeres Antidepressivum, das auch bei Zwangserkrankungen, Panikstörung, Sozialer Phobie und Posttraumatische Belastungsstörung eingesetzt wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sertralin
http://www.sanego.de/Medikament_Sertralin
Info (gelbe Liste):
Anwendung
Zur Behandl. depressiver Erkrank. (Episoden e. Major Depression); Z. Rezidivprophylaxe depressiver Erkrank.
Gegenanzeigen
Gleichz. Behandl. mit MAO-Hemmern, Selegilin, Moclobemid (mindest. 2-wöchiger Abstand!), sowie mit Pimozid, Tryptophan, Fenfluramin, Serotonin-Agonisten. Keine klinischen Erfahr. zu gleichz. Durchführ. einer Elektrokrampfther.
Zusätzl. Lösungskonzentrat: gleichz. Anw. mit Disulfiram.
Anwendungsbeschränkung
Nicht b. Pat. mit instabiler Epilepsie anwenden. Bei stabil kontrollierter Epilepsie nur unter sorgfält. Überwach., bei epilept. Anfällen absetzen. Bei Leberfunktionsstör. Anw. nur unter sorgfält. Therapiekontrolle u. ggf. Dosisreduktion od. Verläng. d. Anw.-intervalls. Engmaschige Überwachung der Pat. erforderl., insbes. b. Pat. unter 25 J., Pat. mit Suizidrisiko, zu Therapiebeginn und bis zum Einsetzen der depressionslösenden Wirkung sowie nach Dosierungsänd. Zoloft sollte nicht z. Behandl. v. Kdr. u. Jugendl. unter 18 J. angewendet werden; sollte aufgr. klin. Notwendigk. dennoch die Entscheidung für eine Behandl. getroffen werden: Pat. im Hinblick auf suizidale Symptome sorgf. überwachen.
Info (gelbe Liste):
Lorazepam 2,5mg
Anwendung
Symptomat. Behandl. v. akuten u. chron. Angst-, Spannungs- u. Erregungszust. Sedier. vor diagnost. u. vor od. nach operat. Eingriffen. Der Einsatz als Schlafm. erscheint nur dann gerechtfertigt, wenn gleichz. Benzodiazepin-Wirk. am Tag erwünscht sind.
Gegenanzeigen
Abhängigkeitsanamnese. Bes. Vorsicht b.: akuter Alkohol-, Schlafmittel-, Schmerzmittel- sowie Psychopharmaka-Intoxikation (Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium), Myasthenia gravis, spinalen u. cerebellaren Ataxien, Schlafapnoe-Syndr. Kdr. u. Jugendl. außer nach strenger Ind.-Stellung vor diagnost. u. operat. Eingriffen.
Lorazepam
hat unter den Benzodiazepinen eine mittlere Plasmahalbwertszeit von 12–16 Stunden. Die Wirkung tritt relativ schnell ein (Resorptionshalbwertszeiten zwischen 11 und 40 min bei oraler Gabe). Allerdings besteht dadurch auch ein stark erhöhtes Abhängigkeitsrisiko.
Wie alle Benzodiazepine sollte es nur in akuten Notsituationen angewandt und eine regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum vermieden werden.
Lorazepam wird verabreicht zur:
Behandlung von Unruhestörungen (speziell Panikattacken)
Kurzzeitbehandlung von Insomnie, besonders wenn diese mit starken Unruhezuständen verbunden sind
Behandlung von Symptomen verbunden mit Alkoholentzügen und Opiatentzügen
Langzeitbehandlung von sonst resistenten Formen der Epilepsie sowie generelle Akutbehandlung
Intensive Therapie des Status epilepticus
Intensive Therapie von katatonen Zuständen alleine/oder mit Haloperidol
Behandlung eines akuten Deliriums, bevorzugterweise zusammen mit Haloperidol
Unterstützende Therapie bei Unwohlsein/Erbrechen häufig in Verbindung mit einer Krebs-Chemotherapie, gewöhnlich zusammen mit Firstline Antiemetika wie 5-HT3-Antagonisten
Unterstützende Therapie gegen Übelkeit mit regelmäßigem Erbrechen
Als eine Vormedikation,
um unangenehme Eingriffe wie bei der Endoskopie und Zahnchirurgie zu erleichtern
um die Wirkung des Hauptanästhesiemedikamentes zu erhöhen
um eine anterograde Amnesie für den Zeitraum des Eingriffes zu erreichen
http://de.wikipedia.org/wiki/Lorazepam
gesamter Thread:
- Tablettensüchtig? -
marleen,
27.05.2009, 17:33
- Tablettensüchtig? -
Green,
27.05.2009, 23:02
- Tablettensüchtig? - marleen, 29.05.2009, 22:29
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Leben mit Epilepsie,
28.05.2009, 06:23
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- Tablettensüchtig? Teil 3 - Leben mit Epilepsie, 28.05.2009, 06:24
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Green,
27.05.2009, 23:02