Meine Story + Anfälle/Ausschlag

Kathrin, Sunday, 28.06.2009, 18:04 (vor 6262 Tagen)

Hallo,

ich weiß bei mir nicht mehr weiter...
vorab: bei mir wird seit 1 1/2 Jahren "darumgewurschtelt" mit Tabletten (insg. 300 mg. Lamotrigin + 150 mg. Topamax). Ehrlich gesagt vor dieser Zeit (vor 2 Jahren) hatte ich kaum Anfälle. Ca. einen in einem halben Jahr, wenn überhaupt, jetzt habe ich 3 Stück an einem Tag und das alle zwei Wochen. Da kann doch etwas nicht stimmen.

Laut Kernspindings habe ich eine Narbe seit Geburt und EEG (Krankenhaus 2001) einen "Drang" zu multifokalen Anfällen. Das mit der Narbe behauptet der Radiologe - Hausarzt meint das hat alles mit Vergiftung s. u. zu tun und woher will der Radiologe (meint Hausarzt) wissen, dass es die Narbe seit der Geburt gibt. Aber diese Aussage des Neurologen, ja das Gehirn verändert sich eben im Leben reicht mir auch nicht. Hallo ich bin jetzt erst 21 geworden. Mach seit zwei Jahren darum. Darf kein Auto fahren usw. (Obwohl ich Auto hab und Führerschein...). Beim Arbeitsamt hieß es dann ständig: "Ja Sie dürfen ja kein Auto fahren, ... und da kommen Sie mit dem Bus nicht hin..." Jetzt habe ich so weit erst mal wieder eine Stelle. Aber diese Jahr arbeitslos bzw. eine Stelle zu finden war nicht zuletzt wegen der Epilepsie/Anfälle schwierig. (Bin letztens auch vorm Busfahrer umgeklappt...).

Meine Anfälle sehen in etwa so aus:
Ich merke das es los geht - es ist seltsamerweise ein angenehmes Gefühl.
Dann bekomme ich einen starren verschleierten Blick bzw. vor allem starre Augen und will einfach nur noch ins Bett. Wenn ich mich auskenne "schlafwandle" ich dorthin, und wenn es nur die Couch ist. Ich habe noch nie geschrieen oder habe auf dem Boden herumgetobt. Auffällig allerdings sind rhythmische Reibebewegungen mit den Händen auf den Oberschenkeln. Was mich selbst nervt ist, dass ich meist in der Eisprungphase und zwei Wochen später meine Anfälle bekomme und die Ärzte darauf nicht reagieren. (Das ist über ein 1/2 Jahr in etwa belegt ohne Pille; seit 1/4 nehm ich wieder die Pille, da ist es genauso).

Muss gestehen ich hatte mit 13 Jahren eine Panathinolvergiftung. Wenn man als Nahestehender mich darauf anspricht usw. habe ich ähnliche rhythmische "Reibestörungen" wie oben beschrieben. (Milz fehlt seitdem auch u. etwas Bauchspeicheldrüse). Posttraumatisches Belastungssyndrom?! Ich denke, das ist Quatsch. Fakt ist nur, dass ich "Depp" dann nicht noch rauchen sollte...ich weiß. Vielleicht Tabletten u. Zigaretten weglassen und ich habe keine bzw. hatte nie Epilepsie?!

Was auch ein Problem noch von mir ist, ist dass ich mich immer in alles reinsteigere und sämtliche Sachen (mögl. Symptome/Krankheiten) auf mich beziehe!
Jetzt hab ich z. B. seit 2-3 Wochen einen roten, trockenen Hautausschlag am Nacken. (Vllt. auch deshalb, weil ich Shrimps gegessen hab?!). Naja, solange es nichts mit dem Kopf zu tun hat!

Ich weiß es klingt alles ziemlich frustiert, aber ich bin einfach nur traurig (weil ich auch glaube selbst schuld daran zu sein).

Gruß K.


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