Unsicher im Umgang mit der Epilepsie meiner Frau
Hallo,
bei meiner Frau ist seit ewig die Epilepsie bekannt.
Der letzte Anfall trat vor vier Jahren auf und nur, weil sie über Tage hinweg keine Medikamente nahm.
Nun treten seit 2 Monaten die Anfälle vermehrt auf und einer der letzten war so stark, das sie sicherheitshalber für ein paar Tage im Krankenhaus zur Beobachtung ist.
Man wird es in den Griff bekommen und bei ihr scheint es eine "leichte" Form der Epilepsie zu sein.
Nun stellt sich das Problem für mich, als ihren Mann.
Ich reagiere darauf mit regelrechter Panik und wenn ich mich nach einem Anfall zurückziehe, habe ich Heulkrämpfe. Während eines Anfalls bin ich da, rufe ärztliche Hilfe und alles klappt weil ich mich zur Ruhe zwinge. Nach den Anfällen der letzten Tage, schaue ich sie an - vielmehr beobachte ich sie regelrecht - und habe Angst, dass etwas passiert. Wie kann ich das abstellen? Eben habe ich sie im Krankenhaus besucht und war froh, als ich wieder fahren konnte, um dieses Gefühl loszuwerden, es kann jede Sekunde einen neuen Anfall geben. Wenn ich im Haus ein Geräusch höre, lausche ich um festzustellen, ob sie einen Anfall hat. Während des Duschens, stelle ich zwischendurch das Wasser ab und lausche...
Gemessen an ihrer Angst fühle ich mich natürlich mies und egoistisch, wenn ich hier über meine winzigen Sorgen schreibe.
Ich liebe meine Frau und sie ist das allerwichtigste in meinem Leben. Ich hasse es, sie so hilflos zu sehen. Auch um sie zu unterstützen sollte ich irgendwie lernen, besser damit umzugehen, aber wie? Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen?
Danke im voraus und viele Grüße!
Jan
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jan.arnemann,
24.02.2010, 09:22
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Schwabi,
25.02.2010, 21:25
- Unsicher im Umgang mit der Epilepsie meiner Frau - jan.arnemann, 06.04.2010, 09:39