Keppra und Depressionen
Hallo Yvonne,
ich hatte keinen Tumor, nur eine therapierefraktäre Epilepsie. Bin über drei Jahrzehnte falsch behandelt worden. Erst als gar nichts mehr ging, hat ein Arzt gemerkt, dass Medikamente gar nichts bringen und mir von der OP-Möglichkeit erzählt. Er war mal in Bethel gewesen, so konnte er sich für mich stark machen. So bin ich dort hingekommen. Dieses Epilepsie-Zentrum gehört mittlerweile zu den weltbesten in Therapie und Forschung. Dort gibt es auch eine Neuro-Chirurgie. Sie hat mir ein zweites Mal das Leben gerettet, und zwar im letzten Jahr. Bin dort im Februar und im September an der Wirbelsäule operiert worden, nachdem die mich nach dem Unfall aufnehmende Klinik kläglich versagt hatte. Im Gilead I haben die Neurochirurgen es dann hinbekommen. Ich bin zweimal gut 14 Tage stationör dort gewesen, was ich da mitbekommen habe, war schon klasse.
Nochmal zum Schlafen. Kurz vor dem operativen Eingriff am Temporallappen bekam ich einen Schnarcher auf das Zimmer. Konnte kein Stück mehr schlafen. Da hat mir eine Ärztin das Medikament „Noctamid“ 2 mg gegeben. Es ist keine Dauerlösung, hat Anfälle nicht ausgelöst. Wenn ich heute mal wirklich mehr Schlaf benötige, nehme ich eine Halbe davon, also 1 g. Beim Mirtazapin muss man bedenken, dass die sedierende Wirkung mit der Zeit nachlässt. Ich merke es bereits nach 2 Monaten schon.
Ich wünsche dir gute Besserung, hoffe, dass der Tumor keinen Platz benötigt und er dich noch lange zufrieden lässt.
Liebe Grüße
Anton
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Yvonne,
02.06.2010, 11:19
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dannie89,
02.06.2010, 11:35
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dannie89,
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