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Nur mal einige Anmerkungen.
Sämtliche Benzodiazepine können rein theoretisch zu einer Atemdepression führen. Auch Tavor, Rivotril oder Dormicum etc. können diese Nebenwirkung haben. Nicht nur Diazepam. Das Risiko für eine derartig schwere Nebenwirkung liegt zwischen 3 und 8 %.
Abhängig ist das u.a. von der Dosis (ich habe beispielsweise ärztlicherseits die Anweisung spätestens nach der 2.Gabe Tavor 1 mg in jedem Fall den Notarzt zu rufen), kann aber auch beeinflusst werden durch andere Medikamente (Opiate, Beruhigungsmittel, Psychopharmaka etc.) oder auch durch Alkohol.
Benzodiazepine werden natürlich auch eingesetzt bei Anfällen, die mit Aussetzen der Atmung einhergehen. Wenn allerdings in der Vorgeschichte ein bestimmtes Medikament eine Atemdepression ausgelöst hat, wird dieses natürlich nicht mehr eingesetzt sondern ein alternatives.
Ein ärztlich verordnetes Notfallmedikament sollte man generell allerdings schon parat haben.
Was aber gar nicht geht, @pandanza, ist, als Laie ein Notfallmedikament jemandem zu verabreichen, dem es nicht verschrieben wurde und dessen Krankengeschichte unklar ist."Auskrampfen lassen"...die Anweisung ist mir aber auch neu...ich habe da andere ärztliche Vorgaben.
MFG
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