Erfahrungen in der Uniklinik Bonn

Mondenkind, Monday, 28.02.2011, 14:35 (vor 5650 Tagen) @ Jeannette

Hallo Jeannette,

ich hab gerade gelesen, dass du aus der Reha wieder da bist und sie dir gut getan hat. Das ist schön! Und ich kann dies auch nur bestätigen, eine Reha muss sein nach der OP.

Ich habe mich ja auch in Bonn operieren lassen. Bei mir haben die Epileptologen gesagt: "Warum, Sie sind doch noch jung...", der Neurochirurge sagte, als ich ihn ca. eine Woche nach der OP fragte: "Warum haben Sie das nicht gleich gesagt - könnte alles längst geregelt sein..."

Wahrscheinlich bist du leider beim falschen Arzt gelandet... oder eben zur falschen Zeit... (Weihnachtszeit...) - wobei das natürlich keine Entschuldigung ist!

Aber im Endeffekt musste es dort auch von mir selber kommen - in anderen Kliniken läuft das besser ab (z.B. Bethel - die raten einem sogar zu einer Reha nach der OP).

Ich hoffe, dass du es mit der Wiedereingliederung langsam angehst. Bei mir haben sie in der Reha (war in Bad Wildungen) gesagt, dass ich das Arbeiten bis zum Ende des Jahres vergessen kann (bin am 14.09.2009 operiert worden), im Januar habe ich dann langsam wieder angefangen zu arbeiten (4 Std.), dann jeden Monat 1 Std. mehr (also Februar 5, März 6 Std.) Im April dann 7 Std. getestet, aber sehr schnell gemerkt, es geht nicht... (das haben mir die Ärzte aber vorher angekündigt, dass es sein kann, dass ich mich nur noch ca. 6 Std. auf die Arbeit konzentrieren kann).
Ich habe mich aber auch erst Ende Dezember wieder auf die Arbeit gefreut. Vorher hätte ich es mir gar nicht zugetraut...

Wenn du also merkst, es geht nicht mehr, dann steh dazu. Es geht hier schließlich um deine Gesundheit - nicht um die Arbeit.

Viele liebe Grüße
Mondenkind

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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)


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