Zellen ? ein Bericht da drüber aus dem Epikurier

Gittala, Hallstadt, Saturday, 05.03.2011, 18:39 (vor 5645 Tagen) @ Green

Epilepsie - Erkrankungen | Allgemein
Berühmte Persönlichkeiten der Geschichte zeigen: Epilepsie ist keine
Geisteskrankheit

Ein Blick in die Geschichte der Menschheit zeigt, wie viele prominente
Persönlichkeiten unter einer Epilepsie gelitten haben oder bei denen der
Verdacht bestand, dass sie an Epilepsie erkrankt waren. Die meisten
dieser Berühmtheiten haben in ihrem Leben Außergewöhnliches geleistet.
Auch dies ist ein Beweis dafür, dass Epilepsie nichts mit einer
"Geisteskrankheit" zu tun hat. Die Liste der epilepsiekranken
Prominenten der Vergangenheit ist lang und nicht selten ist man
erstaunt, zu erfahren, wer tatsächlich betroffen war. Eine Auswahl
prominenter Epilepsiekranker hält das Deutsche Epilepsiemuseum Kork auf
seinen Internetseiten bereit. So soll z. B. der griechische Gott
Herakles (Herkules) unter einer Epilepsie gelitten haben. Selbiges sagt
man aber auch von dem ersten König Israels, König Saul, von dem
griechischen Philosophen Sokrates, vom mazedonischen König Alexander der
Große, vom römischen Staatsmann G. Julius Caesar, vom Apostel Paulus,
von der französischen Nationalheldin Johanna von Orleans, von dem
Habsburger Kaiser Karl V., vom französischen Staatsmann Kardinal
Richelieu, vom russischen Revolutionär Wladimir Iljitsch Lenin und sogar
von Kaiser Napoleon. Aber auch der deutsche Physiker Hermann von
Helmholtz, die französischen Dichter und Schriftsteller Moliere und
Flaubert, der russische Schriftsteller Dostojewskij, der niederländische
Maler Vincent van Gogh, der schwedische Chemiker Alfred Nobel, der
deutsche Studentenführer Rudi Dutschke und der englische Dichter Lord
Byron sollen an Epilepsie erkrankt gewesen sein oder zeitweise unter
Anfällen gelitten haben. Die amerikanische Schauspielerin Margaux
Hemingway ist neben Johanna von Orleans eine der wenigen Frauen, von der
eine Epilepsieerkrankung bekannt ist. "Dass sich unter den prominenten
Epilepsiekranken kaum Frauen finden, liegt nicht daran, dass die
Epilepsie bei Frauen - statistisch gesehen - etwas seltener ist als bei
Männern (48 zu 52), sondern an den gesellschaftlichen Verhältnissen: Die
Frauen hatten es - v. a. in früheren Jahrhunderten - ungleich schwerer,
"prominent" zu werden als die Männer", so die Experten des
Epilepsiemuseums. Die Beschäftigung mit prominenten Epilepsiekranken
habe erneut gezeigt, dass "die chronische Krankheit Epilepsie und
gelegentlich auftretende epileptische Anfälle durchaus vereinbar mit
hoher und höchster Intelligenz und kein Hindernis für geniale Leistungen
sind". (drs)

Gruß Brigitte


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