Mir platzte der Kragen

Johnny, Thursday, 12.05.2011, 22:46 (vor 5577 Tagen)

Hallo

Hab nun Technik bei der Arbeit geschmissen. Nächtelange Arbeit tag ein Tag aus 60 Stunden die Woche auch am Wochenende. Geräteprüfungen und Wartungen von Strahlern, Qualitätssicherung. tabellen, Statistiken, Auswertungen. Alles mußte ich alleine machen. Mein Gesundheitszustand wurde immer schlimmer. Mehr Epianfälle, Mehr bipolare Zyklen trotz starker Medikation. Schon in der Epiklinik haben sie mir geraten die technische Arbeit sein zu lassen. Nun 2 lkängere Psychiatrieaufenthalte, einmal gar auf der Geschlossenen wegen akuter depressiver und manischer Zustände. es wurde immer schlimmer. Hab immer weiter gearbeitet. Nun gings mir so schlecht dass ich ab und zu früher ging. Hab 500 Stunden Zeitausgleich. Gleich regten sich die Weiber, pardon Frauen auf. Schliesslich hiess es von der Chefin mit mir seis so mühsam. Da platzte mir der Kragen. Hab ihr die Koffer und Wartungsunterlagen hingeschmissen undf geschrien mach den Scheiß doch selber. Dann bin ich rauf zum Chef und sagte ihm dass ich die Technik lass. Warum wollte er wissen Sie sind ein guter Fachmann sagte er. Da erzählte ich ihm die ganze Geschichte. Er akzeptierte unter den Umständen meine Entscheidung und fügte hinzu dass er die Chefin zur Verantwortung ziehen werde wenn das nun schief geht. Strahlenschutztechnisch warte behördkliche Starfen bis hin zum Bewilligungsentzug wenns nicht passt. Bin nun auf Teilzeit zurück und mach Dienst nach Vorschrift, 30 Stunden die Woche grad mal die Hälfte. Eine Menge Zeitausgleich hab ich auch noch. mach mir nun nen Lenz. Gesundheitlich gehts aufwärts will wieder ganz der alte werden. Wie ein altes Sprichwort sagt der Krug geht solang zum Brunnen bis er bricht und es war diesmal soweit.

Grüße Johnny


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