Diskriminierung

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 09.09.2011, 10:05 (vor 5457 Tagen) @ Jack

Lass Dir diese Aussagen schriftlich geben. Schriftliche Aussagen sind in so einem Fall einfach beweiskräftiger. Die Ablehnung eines schriftlichen Antrages wegen einer Fortbilund/Auffrischung muss sowieso mit Begründung schriftlich erfolgen.
Geh zum Amtsarzt und lass Dich auf Deine Arbeitstauglichkeit für den Beruf hin untersuchen.

Wenn der Amtsarzt grünes Licht gibt, wende Dich mit seinem Gutachten und den Aussagen deines/deiner Vorgesetzten an den Betriebsrat oder selbst an den Chef Deines Chefs und erkläre ihnen, dass die Bedenken rein auf unbegründeten Vorurteilen und Unwissenheit(man könnte auch von mangelnder Qualifikation zur Beurteilung Deines Falles sprechen) beruhen. In einer Klinik sollte sich eigentlich auch ein Arzt finden lassen, der denen das Gutachten auch erklären kann, falls es eine einzige Anhäufung von für den Laien unverständlichen Fachbegriffen ist.

Und geh am Besten auch zu einer Epilepsieberatungsstelle. Die haben Erfahrung im Umgang mit solchen Situationen und Fällen. Die dürfen i.d.R. zwar keine Rechtsberatung vornehmen - z.B. falls Du gerichtlich gegen Deinen Arbeitgeber vorgehen wollen würdest, aber immerhin können die Dir grundlegende Hilfe, manche fungieren auf Nachfrage auch als Vermittler zwischen Dir und Deinem Vorgesetzten, bieten.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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