genetisch determinierte Epilepsie

Mondenkind, Friday, 04.05.2012, 00:04 (vor 5218 Tagen) @ Musica

Hallo Musica,

es ist ja so, dass bei meiner Tochter (wenn sie denn mal endlich auf der Welt ist... ;-)) zu ca. 3 - 5 % das Risiko besteht, dass sie Epilepsie haben könnte, eben weil ich auch Epilepsie habe. Das ist meinem Mann und mir voll bewusst.
Anders gesagt aber auch: Wenn wir 100 Kinder bekommen würden, wären mind. 95 von ihnen anfallsfrei.

ABER: Hätte weder mein Mann, noch ich Epilepsie, dann läge das Risiko bei rund 1 % - und hier weiß man eben nicht, warum dieses 1 % Anfälle bekommt.

Ein anderes Thema, passt aber hier gerade rein (finde ich). Meine Freundin hat vor knapp 4,5 Jahren einen Sohn bekommen. Er hat Trisomie 21. Weder bei ihr, noch bei ihrem Mann in der Familie war bisher Trisomie 21 bekannt. Auch ein späterer Test zeigte, dass sie zu den 0,1 % gehören, wo das Kind ohne jeglichen Verdacht mit Trisomie 21 geboren wird. Aber: da sie jetzt ein Kind mit Trisomie 21 haben, ist das Risiko höher, dass jedes weitere Kind auch Trisomie 21 bekommt.
Die Eltern haben lange überlegt, ob sie es wagen sollen, ein weiteres Kind zu bekommen (meine Freundin wollte immer gerne eine Großfamilie haben). Vor knapp zwei Jahren haben sie eine gesunde Tochter bekommen. Aber: das Risiko, dass die Kleine irgendwann ein Kind mit Trisomie 21 bekommen wird, ist dadurch, dass sie einen Bruder mit Trisomie 21 hat höher. Sollte sie deshalb auf Kinder verzichten??

Lieben Gruß
Mondenkind

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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
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