epilepsie und Schwimmen

mezeg, München, Sunday, 15.07.2012, 20:11 (vor 5146 Tagen) @ Chrissi49

mir wurde auch abgeraten zu schwimmen, sogar ein Bad in der Wanne zu nehmen. Letztes Jahr zog mich meine jüngere Tochter doch zu einem Freibad, ich merkte sehr wohl, wie sie mich im Blick hielt. Ich schwimme sowieso sehr gerne und ging nicht nur wieder mit ihr, sondern mit anderen Mitgliedern der Familie ins Freibad. Und dann mehrfach (alleine!) in einem See. Auf der Rückfahrt mit dem Rad war es mir nicht sehr wohl, dürfte aber an die drückende Schwüle liegen.

Wurde im Dezember von dessen Mutter "genötigt", ein Mädchen ins Hallenbad zu begleiten, weil "sie doch noch nie im Schwimmbad war!". Sie hatte viel Freude dran, mußte aber natürlich kontinuerlich betreut werden und die geschlossene Halle bekam mir nicht sonderlich (kein Außenlicht, Nichtschwimmerbecken isoliert, usw). Als die Mutter mich nochmals dazu bringen wollte, kamen eine Reihe von Auras.

Ich könnte mir noch vorstellen, die Kleine in ein Freibad mitzunehmen, wo es Licht, Luft und Platz gibt, inzwischen habe ich sie auch soweit, dass sie Anweisungen meinerseits problemlos folgen würde. Werde sie aber wohl nicht mehr betreuen, weil die Mutter sich immer mehr bei mir von Lasten entlädt.

Anfällig bin ich eigentlich nur wegen "überhöhte Stressanfälligkeit". Schwimmen im weiten Raum (mindestens Freibad oder See oder Atlantik) schenkt mir Freude und Entspannung. Also doch kein Problem! Allerdings handle ich seit immer und lange vor der Epilepsie nach der Regel: Nur ins Wasser gehen, wenn ich wirklich Lust dazu habe.

Wenn Dein Mann doch mitkommt und Du hast Lust ins Wasser zu gehen, dann nur Plouf! So schnell ertrinkt man auch nicht!

mezeg


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